Sehr geehrte Frau Schwarz,
vor etwa ich bin 21. Vor etwa 1 1/2 Jahren lernte ich an meinem Arbeisplatz ein gleichaltriges Mädchen kennen. Wir lernten uns schnell  kennen und verstanden uns schnell sehr gut. Danach folgte eine Beziehung, die bis heute besteht.Am Anfang war unsere Beziehung sehr harmonisch, aber
nach etwa 6 Monaten begannen die Probleme, die ich kurz schildern will: Nach dem ich ihr erzälte, dass ich ein nettes Gespräch mit einer etwa 35-jährigen Frau (eine unserer Arbeitskolleginnen - ich war in verschiedenen  Abteilungen eingesetzt)hatte. Sie war sehr eifersüchtig. Von nun an fragte sie mich
oft, wie ich diese oder jene Frau (auch ihre wenigen Freundinnen)so finde.
Sobald ich auch nur irgend etwas positives von mir gab, war sie außer Rann und Bann und stand mit dieser Frau auf Kriegsfuß. Bis heute hat sie mir bei 30-40 Frauen  vorgeworfen, ich wolle etwas von ihnen (Beziehung, Sex). Frauen. Dazu kam, dass ich ein Studium begann und und sehr
viel zu organisieren und zu lernen hatte und wir uns einfach nicht mehr den ganzen
Tag lang sehen konnten.Ich verstand sie oft nicht und entschied mich ihr zu sagen, dass
ich sie nicht liebe und mein Studium mir wichtiger sei.
Von da an ging es sehr steil bergab.In einem Streit sagte ich ihr,dass ich sie zu dick finde
Aber: Ich habe nicht mit ihr "Schluss" gemacht, weil ich mit einer anderen Frau zusammen sein will.
Ich will mein eigenes Leben zuerst regeln und meine "Freiheit" haben bevor ich mich binde.Ich war ihr nie untreu Das wurde mir indieser Zeit klar.
Am Anfang wollte sie sich umbringen (sie hatte sich schon so angezogen und Kerzen aufgestellt)
Ich musste diverse Türen eintreten, um sie z.B. aus der Badewanne zu holen. Sie sagte es gäbe
keinen Sinn mehr für sie.
Ich konnte sie nicht so verlassen, ich dachte man kann darüber reden und sie würde es
vielleicht verstehen.Es gibt ab und an Hochphasen, wo wir miteinander sehr gut auskommen,
aber dann Streiten wir uns auch heftig (Messer-Attacken ihrerseits).
Seit ein paar Wochen ritzt sie sich, wenn wir uns gestritten haben, oder sie depressiv ist
mit ihrem Rasierer in die Oberarme bis es blutet.
Sie ist seit etwa 4-5 Monaten in Therapie. Er hat ihr letzte Woche gesagt, dass sie Bulemie hat,
worauf sie natürlich extrem fertig war.
Mein Problem ist, dass ich der einzige bin, der in etwa weiß, was in ihr vorgeht und
wie sie ist und der einzige, mit dem sie darüber spricht( Ihre Elten wissen nichts). Sie hat die Fähigkeit sich in der Öffentlichkeit "unauffällig" zu verhalten, wenn wir dann alleine sind ist sie ganz anders.
Wir sehen uns fast jeden Tag, aber nur alleine, nie mit anderen und gehen auch nicht weg (Das würde zur  Katasrophe führen).
Sie hat mich schon oft aus der Wohnung geschmissen und dann wieder bei mir angerufen und
mir dann vorgeworfen, dass ich dann wirklich gegangen bin und gesagt ich solle doch bitte wieder zu ihr kommen.
Ich bin hin und her gerissen, ob ich sie ganz verlassen soll (ich habe es schon ein paar Mal verucht, aber nicht geschafft, weil sie mit Selbstmord gedroht hat oder weil ich ihr irgendwie helfen wollte, ich weiß es aber nicht genau)
Mitlerweile führe ich ein Doppelleben und das halte ich auf Dauer nicht durch.
Es geht aber nicht darum ,mich als Wohltäter hinzustellen.Ich weiß, dass ich sehr viele Fehler gemacht habe und das ich sie auch schwer verletzt habe. Sie hat aber diese Ablehnung ihres Körpers schon viel länger. Ich bin nicht die Ursache, aber ich habe alles erst ausgelößt.
Was soll ich machen ?
Ist es gut ihr zu sagen, dass ich sie verlasse und dann in eine andere Stadt ziehen?
(Manchmal denke ich, nach dem wir uns gestritten haben:Jetzt kann es nicht mehr schlimmer werden, es gibt keine Steigerung mehr).
Soll ich bei ihr bleiben? und Wie?
Ich habe zum ersten Mal diese Geschichte erzählt, wem kann ich sie noch erzählen?
Wer kann mir noch helfen?
Was kann ich ihr zu lesen schenken?

Ich habe bei der Geschichte sehr viel weggelassen, sonst würde ich warscheinlich noch morgen daran sitzen.
So etwas muß man fast selbst erleben, um es zu verstehen und vielleicht verstehe ich auch
vieles selbst nicht
Ich hoffe sie können mir vielleicht etwas dazu schreiben.

Sie hat doch ein Recht darauf glücklich zu sein und
ich doch das Recht nur für mich verantwortlich zu sein.
Aber nochmal, es geht darum ihr zu "helfen".


Vielen Dank
MfG A.

Ihr Problem ist leider nicht so einfach zu lösen. Positiv ist, dass Ihre Freundin schon seit einiger
Zeit psychotherapeutisch betreut wird. Bei einer solchen relativ schweren Symptomatik mit
Selbstverletzung, den wiederholten Versuchen, sich das Leben nehmen zu wollen, massiven
Aggressionen und der Bulemie ist mit einem schnellen Erfolg nicht zu rechnen. Dies ist nicht nur für Ihre Freundin mit großen Belastungen verbunden, sondern wie Sie beschrieben haben, auch für Sie. Sicher ist es für die weitere Entwicklung Ihrer Freundin hilfreich, wenn Sie Ihr auch weiterhin zur Seite stehen könnten. Dabei ist es für Sie jedoch wichtig, sich selbst abzugrenzen, da Sie sich von Ihrer Freundin wie von einer Spinne eingesponnen erleben, Sie sich in einem Netz befinden, in dem man sich kaum bewegen kann. Verständlich, dass Sie Ihre Freiheit wiedererlangen wollen. So müssen Sie sich selbst klar machen, ob Sie Ihre Freundin noch lieben oder ob Sie Ihr "nur" als guter
Freund helfen wollen. In beiden Fällen dürfen Sie sich nicht unter Druck setzen lassen, Ihrer
Freundin auch Ihre persönlichen Grenzen klar machen, so wird auch sie ihre eigenen Grenzen
finden können und akzeptieren lernen, dass jeder für sein eigenes Leben verantwortlich ist. Sie
sollten Ihrer Freundin in allem offen gegenübertreten, ihr Ihre Gefühle mitteilen, konsequent sein, nur so kann auch Vertrauen entstehen. Da es eine längere Zeit dauern wird, ehe Ihre Freundin in ein innerpsychisches Gleichgewicht kommt, werden Sie viel Kraft benötigen, ihr zur Seite zu stehen. Wenn Sie es wirklich wollen, könnten Sie sich vielleicht Hilfe bei einem Paartherapeuten holen oder Sie finden eine Selbsterfahrungsgruppe für Menschen, die Partner oder Angehörige mit ähnlichen Problemen wie Ihre Freundin haben.
Für Sie und Ihre Freundin alles Gute
Antje Schwarz

Sehr geehrte Frau Schwarz,
ich habe eigentlich nur eine Anfrage bezüglich meiner Tochter. Ich brauche Hilfe, um auf das Verhalten meiner Tochter besser reagieren zu können. Das Problem: sie ist 15 Jahre alt und entfernt sich von unserer Familie in immer beängstigenderer Weise. Sie vermeidet es, uns zu sehen, möchte nichts mit uns (Vater, Mutter, Bruder-14 Jahr)unternehmen etc.. Sind Sie für mich die richtige Ansprechpartnerin ??? Ich habe Ihre Homepage durch das Hinweisblatt des Landkreises LDS gefunden und bin begeistert.
Eine kurze Antwort wäre sehr schön.

Mit freundlichen Grüßen
C. S. 

Sehr geehrte Frau S.,

Ihre Tochter ist in einem Alter, in dem die Familie in den Hintergrund tritt, der Freundeskreis an Bedeutung gewinnt. Dies ist deshalb wichtig, da auf diesem Wege Selbständigkeit und Autonomie gewonnen werden können. Dieser Loslösungsprozess ist gerade in Familien schwierig, in denen es bis zu diesem Zeitpunkt ein enges, vertrauensvolles Verhältnis gegeben hat. Nicht nur für die Eltern ist es problematisch, diese Situation, in der sie das Gefühl haben, die Kinder wenden sich ab, zu akzeptieren. Auch für die Jugendlichen läuft dieser Prozess sehr konflikthaft ab. Sie befinden sich im Konflikt,einerseits selbständig und unabhängig werden, Verantwortung übernehmen zu müssen. Andererseits sind sie jedoch auch verunsichert, wünschen sich Geborgenheit und haltgebende Sicherheit. Die Wege, diesen Konflikt zu lösen, sind recht unterschiedlich. Nicht selten kommt es zur Pubertätskrise mit Depressionen, Drogen-, Alkoholmissbrauch etc. Obwohl die Familie in den Hintergrund tritt, verliert sie auch in dieser Zeit nicht an Bedeutung als haltgebender Rahmen. Eltern müssen sich jedoch auch auf die veränderten Bedingungen einstellen. Das heißt auf der einen Seite zu akzeptieren, dass die Jugendlichen ihre eigenen Wege gehen, auf der anderen Seite müssen jedoch auch altersentsprechende Grenzen gsetzt werden, dort, wo z.B. reale Gefahren für Leben und Gesundheit bestehen (Orientierungsmöglichkeit z. B. das Jugendschutzgesetz). Wichtig ist, klare Vereinbarungen zu treffen, Konflikte offen anzusprechen und auszudiskutieren, zu signalisieren, dass man trotz heftiger Konflikte immer wieder für Sohn oder Tochter da ist. Auf diesem Wege gewinnen Jugendliche Sicherheit, Ihren eigenen Weg zu finden, sich auszuprobieren, haltgebende Grenzen kennenzulernen und auch wieder eine altersentsprechende positive Beziehung zu Eltern und Geschwistern einzugehen. Sollte es zu einer Zuspitzung dieser Krisensituation kommen, in der Konflikte nicht mehr gelöst werden können, in deren Folge psychische und psychosomatische Symptome auftreten, ist es hilfreich, sich an außenstehende Fachleute zu wenden, sich Rat zu holen entweder als Familie bei einem Familientherapeuten oder in einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle oder für den Jugendlichen bei einem Jugendlichenpsychotherapeuten.
Eine erste Hilfe sind oft auch Bücher. So empfehle ich Ihnen z.B. das Buch in meiner Bücherliste von Verena Kast: "Loslassen und sich selber finden". In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass sich die Krise, in der sich Ihre Familie zur Zeit befindet, auch als Entwicklungschance offenbart und genutzt werden kann und stehe für weitere Fragen gern zur Verfügung.

Antje Schwarz

Liebe Frau Schwarz, ich habe nach dem Thema Selbstverletzung gesucht und bin auf dies Forum gestoßen, wo Sie wohl vielen Menschen Ratschläge geben und mir ist noch nicht ganz klar, ob das Ihre persönliche Seite ist, auf der sie aus persönlichen Gründen sich mit den Themen Selbstverletzung, Konzentrationsschwäche usw. beschäftigen. Ich war als Kind schlecht in der Schule, wurde schwer mißhandelt, hatte Angstträume wurde wieder besser und entwickelte Symptome im Bereich Hospitalismus. Nun hatte ich eine Beziehung zu einer Frau die mich im Zeitraum eines Jahres immer wieder verletzte. (Ich liebe Dich und ich liebe Erich und sich nicht entscheiden konnte/wollte) Es kam zu einem gewaltigen Ausbruch und zu einer blutigen Selbstverletzung deren Folge ich heute nach 10 Monaten noch spüre.Inzwischen bekam ich noch einen Tinitus und soll nun in eine Psychosom. Klinik.
Es gibt, das ist eben bei Männern so auch Alkoholmißbrauch, weswegen die psych. Ambulanz zu einer Entziehung rät.Ich teile diese Meinung nicht. Sehe aber noch nicht den richtigen Ausweg.
Ich kann kaum noch schlafen und denke komischerweise trotz aller Vorkommnisse fast täglich an diese Frau. Allerdings sind es keine positiven Gedanken. Es geht sogar bis zu einem sog. erweiterten Selbstmord.
Ich sehe die Behandlungsbedürftigkeit.
Ich sehe aber auch, daß ich erst mal meine innere Richtung dazu finden muß.
Entschuldigen Sie daß ich diese "Anfrage" einfach als Antwort an eine Ihrer mails gehängt habe.
Ich denke aus irgend einem Grund beschäftigen Sie sich mit diesen Menschen.
Sie helfen ihnen damit.Aber vielleicht hilft es auch Ihnen.
Mit bestem Gruß
Manfred S.

hi! ich hätte da ein ganz tierisch grosses problem. bezeihungsweise 3. ich höre stimmen, in mir wohnen noch drei andere personen. eine, die ist ganz nett, hilft mir in allen lebenslagen. die zweite beschütz mich, macht mich schlagfertiger. und die dritte, mein eigentliches problem, bricht manchmal aus mir aus und ich mache dinge, von denen ich nichts mehr weiss. ich bekomme es nur durch freunde raus. wenn es doch wenigstens nette dinge wären... "es" versucht dauernd irgendwelche leute umzubringen, benimmt sich wie eine hure und so. immer wenn ich dann wieder von diese charakter-wechsel "aufwache" habe ich riesige schmerzen im ganzen körper. sie sind meist so stark, dass ich schreien muss. mir ist dies letztes mal auf einer party passiert. ich bin erst 14 und habe jetzt schon kein bock zu leben, weil mir dieses monster mein leben versaut. BITTE HELFEN SIE MIR! ich kann nicht mehr! meine eltern wissen nichts davon und ich weiß auch nicht, ob ich es ihnen erzählen soll... ich hab angst, dass sie mir es nicht glauben oder mich für völlig verrückt halten. ich steh mit meinen eltern sowieso auf kriegsfuß, in der schule sacke ich wegen diesem etwas auch ab. die beiden, die ich als erstes erwähnt habe, sind ja nicht so schlimm, helfen mir in manchen sachen. wenn sie aber nicht immer quasseln würden, könnte ich mich im unterricht konzentrieren. ein freund von mir meinte, dass die vielleicht durch die probleme, die ich im moment habe, entstanden sind. ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll. wenn das alles im meinem verdammten leben nicht besser wird, kill ich mich einfach...

Hi du solltest es deinen Eltern unbedingt sagen. So kann es nicht weiter gehen. Davon gehst du voll kaputt. Red mit eriner Vertrauensperson darüber. Es ist wichtig das du darüber redest. Du bist auf keinen Fall verrückt. Mach was aus deinem Leben es muss weitergehen. Besprich das mit deinem Hausartzt und bitt ihn um Hilfe. Er kann dir Ardressen von Therapeuten geben. Die können dir weiter helfen.

hallo!!! in anbetracht dessen, was du schilderst, wirst du eher unter einer multiplen persönlichkeits-störung leiden und nicht unter einer schizo-affektiven psychose oder einer schizophrenie.

die therapiemöglichkeiten, bzw. die heilungserfolge (d.h. man macht aus der primär-seele und den sekundär-seelen wieder eine) sind mittlerweile ganz beachtlich. du solltest dich allerdings mit der frage auseinander setzen, ob du dieses überhaupt willst, da jede primär-seele im grunde genommen eine individuelle, vollständig entwickelte persönlichkeit ist, mit eigenen interessen, talenten und so weiter.

auf jeden fall, musst du dir keine sorgen machen, dass du verrückt bist. deine primärseelen sind lediglich da, um dir zu helfen und in situationen hervorzukommen, die du allein eventuell im betreffenden moment nicht meistern könntest.

habe keine angst und setze dich einfach mit dir und deinen "mitbewohnern" auseinander, danach entscheide in aller ruhe, ob du eine therapie zur vereinigung deiner "mitbewohner" mit dir möchtest oder nicht.

Hallo! Zuerst eine Bitte! Überstürze nichts. Es gibt nichts, was es wert wäre, dein bisher kurzes Leben aufzugeben. Wer weiß, was alles noch vor dir liegt, bist du nicht neugierig auf die nächsten Jahre, was alles noch passiert an schönen, und manchmal auch weniger schönen Dingen?
Eine sehr gute Freundin von mir ist auch multipel, daß heißt, sie hat mehrere sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. Natürlich hat das auch Nachteile, aber es hat auch postive Seiten. Das hast du ja selbst auch schon erkannt. Die ersten beiden beschützen dich, unterstützen dich... Und das hat auch Gründe, denn vielleicht bist du momentan in einer Phase, in der du das brauchst. Und auch die dritte brauchst du, denn sonst wäre sie nicht da. Vielleicht wünschst du dir ja manchmal auch, ein bißchen so zu sein wie sie. Nur das sie diese Wünsche eben in sehr extremer Form auslebt.
Und überlege dir gut, ob du deine drei "Untermieterinnen" wirklich loswerden willst. Es gibt inzwischen auch sehr gute Therapien in eine andere Richtung, nämlich das du als "Hauptperson" lernst, eine gewisse Kontrolle auszuüben. Du bestimmst dann, wer grade zum Vorschein kommen darf, und du lernst, das ewige Gequassel hin und wieder abzuschalten. Du stehst ja noch ganz am Anfang, deine drei "Mitbewohnerinnen" haben vielleicht noch nicht einmal Namen, sie versuchen deshalb auch, in jeder Minute deine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, damit du sie nicht vergisst. Meine Freundin, von der ich eben gesprochen habe, ist inzwischen soweit, daß sie eine gewisse Kontrolle ausüben kann und fühlt sich sehr wohl mit ihren Freundinnen, denn genau das sind diese neuen Persönlichkeiten, Freundinnen, die dir helfen wollen, dein Leben zu meistern. Versuch dich mit ihnen zu unterhalten, finde heraus, wer sie sind. Unterhalte dich mit ihnen, als würdest du einen völlig neuen Menschen kennenlernen und lerne SIE kennen.
Ich wünsche dir alles Liebe und das du mindestens 100 Jahre alt wirst, ob mit oder ohne den drei "Neuen"....

Liebe Kathrin,

bitte wende Dich dringend an eine Jugendlichenpsychotherapeutin (Adressen kannst Du z.B. über den Link zum VAKJP oder bei Deiner Krankenkasse erfahren). Gemeinsam mit einer Psychotherapeutin kannst Du herausfinden, weshalb Deine Psyche sich "aufspalten" muss, warum es für Dich so Unerträgliches im Leben gibt, dass Du Dich zeitweise "ausklinken" und Deinen Aggressionen freien Lauf lassen musst. Mit der Bewusstwerdung dieser Hintergründe ergeben sich dann auch Möglichkeiten für Dich, die Ursachen für Deine Probleme zu beseitigen, so dass Deine Symptome nicht mehr wirksam werden müssen. Sollte Dir weiterhin der Schritt nicht möglich sein, mit Deinen Eltern über die Probleme zu sprechen, könntest Du Dich beim Jugendnotdienst beraten lassen.

Ich wünsche Dir viel Glück!
Antje Schwarz

WO KANN ICH HILFE FINDEN?
Mein Name ist Diana ich bin 30 Jahre leben im Saarland Kreis (Saarlouis) Wo kann ich bitte Fachärztliche Hilfe finden??
Ich befinde mich (wie mir seid kurzer Zeit bewusst ist) seid meinem ca 7 Lebensjahr in einer ähnlichen Situation. Mit 7 Jahren habe ich das erstem mal während eines Streits mit meiner Mutter mich vor ihren Augen angefangen zu würgen.
Sie hat mir dafür eine gescheuert.
In anderen Streßsituationen habe ich mich vor den Spiegel gestellt angefangen mir mit Fäusten ins Gesicht zu schlagen, mich zu kneifen, mir Ohrfeigen zu geben und mir die Haare auszureißen. Einfach, weil ich eine Wut auch mich hatte. Zu diesem Zeitpunkt stellte ich mir die Frage, ob ich noch ganz klar im Kopf bin.
Als ich 16 wurde fand ich mich zu dick und fing an mir den Finger in den Hals zu stecken. Alle Beziehungen zu Männer, liefen nur darauf hinaus, das ich sie verletze um mich selbst zu verletzen dieses Verhalten ist bis heute geblieben (heute bin ich 30 Jahre alt).
Die anfängliche Wut auf mich ging über in Hass und Ablehnung meine Person, meinen Körper betreffend. Mir wurde schlecht, wenn ich mich nackt im Spiegel ansehen sollte.
Dies Wiederrum riefen Depressionen in mir wach die sich über mich legten wie ein schwerer lichtundsauerstoffundurchlässiger Teppich.

Ich fing an mich von Personen und Tieren abhängig zu machen und wenn sie dann von mir weg gingen sei es durch Tod oder Trennung fiel / falle ich in ein noch tieferes Loch.
Mich überkommt dann eine übergroße Trauer die sich in der Todessehnsucht gipfeln.
Zurzeit bin ich im Stadium der absoluten Leere, ich kann nichts mehr Fühlen die Gleichgültigkeit hat mich eingeholt, um in bestimmten (traurigen) Situationen adäquat reagieren zu können.
Weil ich mir sagen irgendwas muss ich doch fühlen können, fange ich an mich wie von Sinnen mit dem Kopf an die Wand zuschlagen, mir mit Fäusten ins Gesicht zu schlagen, die Haare auszureißen, Extremitäten (wie Finger oder die ganze Hand) zu verbiegen und mir mit den Händen bzw. einem Gürtel die Luft abzuschnüren.
Die Erkenntnis das ich auf solche Mittel zurück greifen muss, weil ich nicht mehr in der Lagen bin von mir aus was zu fühlen macht mich Wiederrum sehr traurig und wütend zu gleich und macht mir immer wieder klar, das ich zu nichts fähig und zu nichts zu gebrauchen bin.

Gruß Diana

Liebe Diana,

Adressen von Psychiatern oder Psychotherapeuten können Sie bei Ihrer Krankenkasse, der Kassenärztlichen Vereinigung Ihres Bundeslandes oder über die Websites der Psychotherapeutenverbände (z.B. www.dpv-psa.de, www.dgpt.de) erfahren.

Alles Gute
Antje Schwarz

Hy...
Mmh erstmal möchte ich sagen, dass ich froh bin endlich mal so ein Forum gefunden zu haben...wo ich mich auch dran wenden kann. Mmh ich bin noch ziemlich jung 18 Jahre, aber ich hoffe ihr versteht mein Denken und Handeln, was ich gleich euch erzählen werde. Ich habe oft das Gefühl einfach nur unglücklich zu sein...ich sehe irgendwie immer nur das Glück von anderen, freue mich zwar auch...aber manchmal denke ich einfach, wo bleib ich da? Früher war ich die Außenseiterin in der schule...wurde von 20 Mitschülern psychisch fertig gemacht...eigentlich wurde immer nur meine Persönlichkeit kritisiert. Meine Kleidung war nicht akseptabel, mein Verhalten, nichts. Und dann fing ich an mich unbewusst so zu geben wie sie es auch taten...schon machte ich ihnen alles nach und wurde deswegen fertiggemacht. Heute habe ich in meiner Ausbildung (zur Sozialassistentin) schwere Probleme in sachen Reflexion...vor allen Dingen wenn die Lehrerin kommt, und meine Persönlichkeit bewerten muss (Echtheit, Offenheit, Einfühlungsvermögen etc.). Sowelche Tage stehe ich nur mit Baldrian durch. Auch im Freundeskreis habe ich mich oft verstellt um Aufmerksamkeit zu kriegen entweder war ich Aufgedreht oder wenn dies nicht klappte fing ich an zu weinen und bekam sie dann so, dieses hab ich aber in Griff bekommen. An Männer geh ich gar nicht mehr dran, weil sobald Gefühle im Spiel sind, ich nicht mehr offen sein kann und daran scheitert es meistens. Ich musste im Januar meine Ausbildung abbrechen, wegen diesen Gründen, welche ich oben zum Thema ausbildung genannt habe. In dem halben Jahr habe ich sehr viel darüber nachgedacht (Selbstfindungsphase). Ich habe zwar gelernt mich zu akseptieren, aber die Tiefen in meinem Leben zerstören mir irgendwie mein Weg ich zu sein. Na, ja vielleicht habt ihr ja n Rat aber es tat einfach gut mal wieder etwas abzulassen...

Eure snowy

Hallo Snowy,

ich verstehe sehr gut, was du meinst. Inzwischen bin ich lange erwachsen (nach Jahren gerechnet), und im großen und ganzen auch innerlich.

Ich bin mit relativ viel Unterstützung durch andere Menschen, die ich mir immer selber eingeholt habe, und durch theoretische Erkenntnisse durch diese Tiefen hindurchgegangen. D.h. erst reingegangen und dann rausgekommen. Das Ergebnis fühlt sich sehr erstaunlich an. Plötzlich fühle ich da drinnen etwas, das sich einfach wie "Ich" anfühlt. Einfach so. Ein ganz neues Gefühl.

Und es ist ein sehr nettes Ich! Nett, fröhlich, stark und sehr unbekümmert. Aber auch sehr einfühlsam und liebevoll zu anderen, was mir vielfach bestätigt wird.

Es ist wirklich sehr erstaunlich, nachdem ich mich so lange ganz anders erlebt habe und auch von anderen immer wieder gesagt bekam, ich würde alles zu ernst nehmen und so'n Quatsch. Leute, die dieses Gefühl von einem schwarzen Abgrund, der nur aus Schmerz besteht, nicht selber kennen, können da überhaupt nicht mitreden.

Aber jetzt, wo ich gezielt, tapfer und ausdauernd hindurchgegangen bin (d.h. mich häufig auch bewusst und tapfer durchhängen ließ - wenn möglich, nur an Wochenenden und im Urlaub), bin ich ganz offensichtlich am anderen Ende herausgekommen.

Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Nun mein wirkliches Selbst täglich ein wenig mehr kennenzulernen ist ein sehr erfreuliches Erlebnis!

Ich bin sicher, du kannst es genauso machen.
Und vielleicht gibt es sogar schnellere Wege als ich sie gefunden habe. Jedenfalls solltest du jede Minute danach suchen. Und nie deinen Gefühlen aus dem Weg gehen. Sie sind total in Ordnung. Geh einfach durch. Vielleicht wirst du später super drauf sein, wenn die anderen, die dich jetzt kritisieren oder dir so viel glücklicher vorkommen, ihre Probleme haben. Letztlich hat jeder sein Päckchen zu tragen.

Und selbst wenn nicht - du solltest dein LEBEN so annehmen wie es ist und daran arbeiten. DAS heißt wirklich "akzeptieren". Es heißt nicht, dass du für alle Ewigkeit akzeptieren musst, dass es dir schlecht geht.

Aber akzeptiere deine jeweils aktuellen Gefühle und deine jeweils nutzbaren Fähigkeiten sowie die nicht vorhandenen oder gerade nicht nutzbaren Fähigkeiten und geh jeweils so mit dir um, dass es dir gut tut.

Liebe Grüße
Anke

Ihre Schilderung verdeutlicht, wie sehr Sie in der Maske der Anpassung, hinter der Sie sich aus lauter Verzweiflung, akzeptiert zu werden, verstecken, gefangen sind. Dieses falsche Selbst, das sich über die Jahre entwickelt hat, verhindert jetzt die Selbstreflexion, die in Ihrem Beruf sehr notwendig ist. Ja, es ist richtig, nun müssen Sie Ihr Selbst wiederfinden, was oft nicht so einfach ist, da es zu sehr im Schatten, im Unbewussten liegt. Und wenn depressive Gefühle einen zu großen Raum einnehmen, ist es auch schwer, diese Gefühle zu akzeptieren, da es in solcher Phase schwierig ist, allein wieder hinaus zu finden. Gerade im Hinblick auf Ihre Ausbildung wird es eine wertvolle Erfahrung sein, sich einer Selbst-Analyse zu stellen und auf diese Weise, sich selbst bewusst zu werden. Diese Selbst-Analyse haben Sie anscheinend schon begonnen, werden jedoch immer wieder durch depressive Gefühle zurückgeworfen, weshalb ich auch Ihnen empfehlen würde, sich eine/n Therapeutin/en zu suchen, um Ihre Erfahrung mit einer professionellen Unterstützung aufzuarbeiten und auch an das zu gelangen, was im Unbewussten liegt, da es nicht einfach ist, diesen Weg allein zu beschreiten, wenn keine entsprechenden Erfahrungen vorliegen. Hier sollten Sie dann auch das Handwerkzeug dafür bekommen, im späteren Leben entsprechende innerpsychische Konflikte auch allein lösen zu können.

Also viel Glück auf dem Weg zur Selbst-Findung A.S.

Mein Sohn ist ein sogenanntes Kann-Kind, d.h., ich könnte ihn theoretisch schon dieses Jahr einschulen, obwohl er erst im September 6 wird. Seit seinem 3. Lebensjahr geht er in den Kindergarten, seit einem 3/4 in seinen jetzigen. Sie bezeichnen ihn als verhaltensauffällig. Er würde stören, will nicht an den Angeboten teilnehmen. Im vorherigen Kindergarten gab es keine Probleme. Nun habe ich mich in einem anderen Kindergarten erkundigt. Der Pädagoge meinte, er sei vielleicht unterfordert und es wäre fraglich, ob ich ihm einen Gefallen tun würde, ihn erst nächstes Jahr einzuschulen.
Der jetzige KiGa hat wenig Förderung speziell für ältere Kinder, da es nur eine Gruppe von 13 Kindern ist. Spielzeug im klassischen Sinne gibt es auch nicht, nur Naturmaterialien.
Habt Ihr Erfahrung mit Unterforderung? Wie sind die Symptome? Wie merkt man das? Hab bisher noch gar nicht an die Möglichkeit gedacht. Ich glaubte, es läge vielleicht an der gegenseitigen Sympathie (die wohl fehlt).
Danke Euch.
Franzi

Liebe Franzi,

Kinder entwickeln sich sehr unterschiedlich. So gibt es zwar durchschnittliche Angaben für die einzelnen Entwicklungskriterien, da es jedoch durchschnittliche Werte sind, können manche Kinder außerhalb dieses Bereiches liegen, wobei zu beachten ist, dass Entwicklung nicht kontinuierlich verläuft. Ensprechend kann ein Kind in bestimmten Phasen oder auch in den unterschiedlichen Fähigkeitsbereichen im Durchschnitt liegen, in anderen Phasen darunter oder darüber. Um ein Kind in seiner Entwicklung optimal zu unterstützen, ist es deshalb wichtig in Kindergärten und Schulen ein entsprechend auf die Fähigkeiten der Kinder ausgerichtetes differenziertes Vorgehen zu ermöglichen, so dass eine Unter- oder Überforderung möglichst ausgeschlossen wird.
Möglicherweise ist im Falle Ihres Sohnes die Einschulung in diesem Jahr deshalb angebracht. Es sollte jedoch möglichst mit Experten z.B. im Schulpsychologischen Dienst abgeklärt werden, ob die "Verhaltensauffälligkeiten" wirklich auf eine Unterforderungssituation zurück zu führen sind, oder andere Ursachen eine Rolle spielen. Ähnliche Verhaltensweisen bei Kindern - ich würde hier nicht von Symptomen sprechen, da es sich nicht um eine Krankheit handelt - können durch unterschiedliche Ursachen ausgelöst werden. So kann beoachtetes unkonzentriertes oder störendes Verhalten sowohl bei Unterforderung als auch bei Überforderung auftreten.

Alles Gute!
Antje Schwarz

Sehr geehrte Frau Schwarz

Nach einem Erlebnis vor eineinhalb Jahren,entstand bei mir der Zwang, mich zu waschen und Ängste. Die Ängste habe ich einigermaßen in den Griff bekommen, doch der Waschzwang ist immer noch da.Ich ekele mich sehr vor Sperma oder Urin nicht aber vor Staub etc.
Deshalb wasche ich mir sehr oft die Hände
Außerdem streite mich sehr oft mit meinen Eltern, die irgendetwas machen, was meinen Ekel erregt.
Ich bin seit ca. einem halben Jahr in Psychotherapie,sehe aber nicht, dass mir das viel bringt.
Deshalb wende ich mich an Sie mit der Frage, wie ich meinen Ekel am besten besiegen oder ihn zumindest einschränken kann.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

Da die Ursachen Ihrer Symptomatik sehr vielfältig sein können, ist es schwierig eine konkrete Lösung für die Beseitigung des Ekels zu benennen. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass der ursächliche innerpsychische Konflikt zumeist unbewusst ist. Aus diesem Grunde geht es z.B. in einer analytischen Psychotherapie wie auch bei anderen Symptomen in erster Linie darum, diese Konflikte bewusst zu machen und zu bearbeiten. In diesem Prozess und der daraus folgenden notwendigen Veränderung bestimmter äußerer Lebensbedingungen bzw. eigener Verhaltensweisen sollte das Symptom dann seinen Sinn verlieren. Wichtig ist dabei, Geduld zu bewahren. In einer Therapie ist nach einem Zeitraum von einem halben Jahr nicht unbedingt festzustellen, ob sie etwas bringt, da viele Prozesse unbewusst ablaufen, somit auch nicht bewusst steuerbar sind. Sie sollten dieses Gefühl jedoch unbedingt mit dem Therapeuten zu besprechen, da die Auseinandersetzungen mit diesen Zeifeln oder "Widerständen" der Therapie gegenüber ein wichtiger Teil der therapeutischen Arbeit sind.

Ich wünsche Ihnen viel Glück!
Antje Schwarz

hallo!
ich habe eine rechtschreibschwäche, was man vermutlich schon am schreiben dieses textes merken wird!eigentlich habe ich das schon so lange ich denken kann!ich hatte mich auch schon damit abgefunden, bloss muss ich mir oft blöde sprüche von anderen darüber anhören.und da ich sie meistens nicht aufklären kann weil ich sofort ein kloss im hals bekomme ist das ein immer weitergehender kreislauf!es sind auch immer unterschiedliche leute!so langsam rede ich mir auch noch dazu ein das ich dumm bin,das liegt woll daran das ich nicht wirklich sagen kann, das kann ich gut!alle meinen zwar das ich gut mit menschen kann,doch finde ich das nichts wichtiges dadurch starte ich keine karere (oder wie menn das auch immer schreibt).ich weiss auch nicht wirklich was ich will, was mich auch ungemein stört!ich mache zwar gerade eine ausbildung zur kauffrau im grossen und aussenhandel bloss glaube ich nicht das das der beruf fürs leben ist!was soll ich bloss bei allen 3 fällen tun?

Liebe Karin,

wenn ich Ihren Text lese, habe ich nicht den Eindruck, dass Sie wirklich unter einer
Lese-Rechtschreibschwäche leiden, weshalb in diesem Bereich sicher keine therapeutische Hilfe
von Nöten ist. Wahrscheinlich ist es in Ihrem Fall ausreichend, mit Hilfe von entsprechenden Fachbüchern Rechtschreibung zu trainieren.
Bezüglich Ihrer Selbstwertproblematik, der damit zusammenhängenden Blockierungen und auch in Bezug auf berufliche Entscheidungen empfehle ich Ihnen, einen Psychotherapeuten zu Rate zu ziehen. Eine Therapie kann Selbstklärungsprozesse ermöglichen, die zur Selbstfindung und für die Stärkung des Selbstwertgefühls notwendig sind. Hierbei können dann Verhaltensstrategien entwickelt, Lösungen für das weitere Leben gefunden werden.

Ich wünsche Ihnen dabei viel Glück!
Antje Schwarz

Es ist so ein Tag, wie jede anderer. Die Stunden gehen vorbei wie ein schneller Zug eine kleine Station vorbeifährt ohne anzuhalten. Ist das Leben so oder gehts nur mir so. Ich sitze und denke über meine Vergangenheit, seit dem ich geboren bin. Mir springen Errinerungen aus Gedechnis wie eine kurze Werbung im Fernsehen, ganz klar und deutlich als ob ich das aufgenommen habe...
Ich sitze und denke nach.. und ich sehe das es wertlos ist, mein Leben A ONE BIG MISTAKE. Eine Riesen lange Rahei Zufälle und Mitleid...

Ich hätte das nie geschrieben aber ich habe geörht irgendwo, dass wenn man an Selbstmord denkt dann ist es schon kritisch...

Ich sehe das Licht am Endedes Tunnels nicht, was ist denn los, ich packe das Leben nicht mehr ein

Hallo! Möchtest du denn das Licht sehen, oder willst einfach aufgeben? Ich selber hatte auch mal so Gedanken einfach irgendwie zu Sterben. Ich hatte Angst vor den Schmerzen. Ich habe auch solche Stunden schon hinter mir, wo ich viel nachdachte und ich immer depressiver wurde. Wenn man von innen gar nicht mehr will, ist es vielleicht gut sich in besseren Stunden vorzunehmen, im Fall eines Nichtmehr-Wollens einfach aufzustehen und irgendetwas zu machen was man gerne schon gemacht hat oder irgendwas Bodenständiges machen: wie Kochen, Putzen, sich irgendwie frei bewegen, malen, Musik. (Aufmerksamkeit irgendwo anders hinleiten.) Ich denke mir, daß man dem Körper in besseren Stunden befehlen kann sich zu bewegen und diese Dinge zu machen, wenn man einfach irgendwo im Dunkeln hängt und nicht weiß wo oben u. unten ist, nicht weiß wieso man hier lebt, nichts mehr sehen kann. Ich leide nicht so sehr an Depression od. extremen Selbstmordgedanken, doch gehören diese auch irgendwie zu meiner psychischen Krankheit dazu. Für mich sind Kinder oft so was schönes und ich werde so sehr von ihrer Natur berührt, dass ich irgendwie auch rausgerissen werde von meiner Denkerei, (geht aber auch umgekehrt.) ich denke wir alle müssen lernen UNS SELBST ZU LIEBEN. Ich selber komm drauf, dass ich mich immer mehr freuen kann an ganz gewöhnlichen Dingen. Freude ohne SCHMERZEN, ich hab das erst vor kurzem erfahren. Es ist schon mindestens 10 Jahre her, dass ich das nicht mehr fühle. ich wünsche dir viel Liebe und Kraft. Ich wünsch dir dass du irgendwo Licht findest! Alles Gute! LUcia

Wenn du nicht allein das Licht am Ende des Tunnels finden kannst, ist es an der Zeit, dass es jemanden für dich gibt, der dir bei der Suche zur Seite steht. Vielleicht ist gerade deine Poesie und Kreativität der Weg für dich, der dir in einer z.B. psychoanalytisch orientierten Therapie dabei helfen kann.

Viel Glück!
Antje Schwarz

Möglicher weise, hast du Recht! Könnte sein, dass esfür mich ein Plätzchen auf dieser Welt gibt, wo meine Vergesslichkeit, schwierige Konzentration, nicht von Bedeutung sind. Aber ob dieses Plätzchen überhaupt, in der so gennanten Realen Welt liegt, oder existiert nur in meinen Träumen... Wenn dein Existenz, mit hundertetausende Gesetze verbunden ist, die nicht nur in der BGB, HGB EG, StvG oder andere Gesetzbücher gescrieben sind, sonder die Gesetze des Lebens, der so gennnte Verhaltensetiket, kannst du nicht,oder hälts du dich nicht an die, bist du outsider.
Ein Beischpiel, bist du schwach(nicht phisisch) sonder hast du Schwächen, für mich sind das, Mitleid,Liebe, versuchst du jemandem der in Stich ist zu helfen. wirst du für bescheurt gehalten ,Die Leute wollen das ewas du erreciht hast, für sich haben, ob die Frau die neben dir ist oder den Job den du hast, warum hab ich diese Aroganz nicht. Ich will meine innere Ruhe irgendwann finden, warum ?

Hallo,

schon seit einige Zeit (mind. 3 Jahre) liege ich abend für abend allein in meinem Zimmer und frage mich, wozu lebe ich eigentlich? Warum muss ich leben, wenn es für mich doch nur Leid zu bedeuten scheint? An manchen Tagen, wie heute, denke ich, ein Ende muss nun kommen, doch sobald ich mih dazu entschließe, kommt mir sofort in den Sinn, was wohl meine Freunde denken würden... kann ich sie denn im Stich lassen? Aber kann ich denn einzig und allein nur noch leben, damit ich sie nicht im Stich lasse? Sollte ich nicht für mich leben?
Ich weiß es nicht... ich weiß nur, dass ich schon viel zu lange Zeit einsam bin... nicht allein, nein, es gibt viele Menschen, mit denen ich meine Zeit verbringen kann, doch trotzdem bin ich einsam... denn es gibt niemanden da draußen, der mich versteht... Wenn ich mal wieder einfach vor Kummer und Schmerz losschreien könnte, ist niemand in meiner Nähe, der dies verstehen könnte. Und doch, für diese Menschen lebe ich weiter, nur für sie. Ich brauche doch nur einen Menschen, der mir das Gefühl begebraucht zu werden, einen Menschen, den ich lieben darf. Doch sobald es solch jemanden gibt, wendet er sich ab von mir, erfährt er denn, dass ich schwul bin...
Ich will einfach nicht mehr so unglücklich sein. Endlich meine Ruhe finden, endlich schlafen können, ohne Angst, was der nächste Tag wohl bringt.

moin!
ich weiß, dass ich dir wohl auch nicht helfen kann, aber mir geht es manhcmal ganz ähnlich zumindest in hinsicht des nicht vertsanden werdens. auch ich habe momente in denen ich schrecklich traurig bin nur schreien möchte, manhcmal schreie ich dann auch. früher habe ich mich selber verletzt dann. das einzige was ich dann zu hören bekomme ist, dass ich aufhören muss, weil sonst alle gucken, weil es ihr peinlich ist und weil ich dann nicht besser bin als alle die, die in ner klappse sitzen, dass ich auch mal stark sein muss und so weiter. . . nichts was wirklich hilft. manchmal füjle ich mich mies absoulut schlecht und genau dann bräichte ich wen, der mich so akzeptiert wie ich bin, der mich liebt und mir sagt, dass ich voll in ordnung bin. . . tja träumerei. . . aber wirklich aufgeben dürfen wir doch nicht! es gibt auch schöne wenn auch kleine und kurze momente und vielleicht irgendwen finden wir wen der uns versteht, der nicht meint ich denke zu viel oder was weiß ich. .

danke für deine antwort... sie hat mir doch ein wenig geholfen... so weiß ich, ich bin nicht ganz allein mit dieser Scheiße...

Doch warum gibt es denn niemanden, der uns verstehen kann? Warum darf man nicht einfach mal das Glück haben sich nicht so einsam fühlen zu müssen?

Wegen dem Selstverletzten... ich kann dich da verstehen, auch wenn ich das nie gemacht habe und nie machen würde (ich kann es einfach nicht)... ich suche die Betäubung woanders - im Alkohol. Auch eine verdammt beschissene Lösung... aber wenn nichts mehr übrig bleibt, dann wärmt es mir als einziges noch das Herz...

Aufgeben... aufgegeben habe ich schon längst, jemals mein Glück zu finden... jemals wieder normal schlafen zu können, ohne Angst und ohne Trauer... wie gesagt, nur wegen meiner Freunde (dennen ich leider doch unwichtig bin...) isolier ich mich nicht völlig, da sie mir doch zu wichtig sind... Doch kann das denn letztenendes mein einzig Lebens Sinn sein? oder gibt es irgendwann... und irgendwo... doch noch etwas, wofür es sich lohnt alle Qual zu ertragen? Und wenn nicht, warum darf/kann ich dann nicht einfach beenden, was doch schon längst beendet gehört... mein Leben... Warum liefer ich mich weiterhin dieser Qual aus, anstatt sie zu verspotten und ihr zu entfliehen? So viele Fragen, doch niemals werden sie beantwortet...

ich weiß einfach nicht meer weiter, ich dachte ich hätte das alles hinter mir oder zumindest einen teil davon erfolgreich abgeschlossen. ich wollte mir doch tatsächlich einreden, ich hätte etwas geschafft - ICH! es ist so ein großer druck, ich kann nicht meer möchte schreinen und weglaufen, nach hause, spaß und glückliche augenblicke, die es irgendwann mal gab, ich weiß genau, dass sie manchmal da sind, aber sie können auch ungleublich weit weg sein!
ich zweifle nur noch an mir, es ist auch schlimm, das letzte halbe jahr war im grunde richtig toll, spaß freunde und gute zensuren und nun bin ich weider am ende oder anfang ich weiß es nicht, ich raste furchtbar schnell aus . der stress mach mich fertgi. am besten wäre ich würde nicht hier schreiben sondern lernen sonst geht es wieder schief, ich kann mich nicht meer konzentreiren, sogar in dem fach, dass ich scheinbar so gut konnt und der leher mich fragte ob ich sie wie immer mit "links" gheschrieben hab habe ich versaut ich kann es nicht meer bin unfähig etwas gutes zu tun. das ist dieser unheimliche hass, warum mache ich immer nur sch***e warum kann ich nicht mal was hinbekommen. ich kann nicht mehr möchte mich wieder verl**zen vielleicht würde das helfen, ich weiß es nicht aber es wäre eine möglichkeit, aber ich will es auch gleichzeitig nicht tun, denn dann wär alles umsonst gewesen gerade wo ich dachte ich hätte es geschafft, dann würde ich mich noch meer hassen wenn ich wieder anfinge, aber wenn esohne nicht geht?
was soll ich tun einfach nachgeben, ich meine davor habe ich es ja mit auch geschafft, aber die narben und so ich will das nicht meer aber ich habe das gefühl, als ob ich auf glatten boden ohne chance wieder in den abgrund falle, vielleicht hab ich es auch nicht anders verdient. .

hmmm, das Problem liegt sicher nicht an dir, sicher nicht an deinem verhalten und es stimmt sicher auch nicht dass du nichts hinbekommst. Du musst lernen mit dir selbst klarzukommen, deine Stärken die du zweifellos hast zu erkennen und dir deine Fehler einzugestehen.
Wenn du in letzer zeit wenig geschlafen hast versuche zumindest etwas mehr zu schlafen oder ruh dich wenigstens öfters aus. Ich weiß es klingt lächerlich aber schlafmangel kann einen fertigmachen und zwar richtig. Dann nimm dir zeit für dich, geh alleine irgendwo hin wo du totale ruhe hast (ich mache zum beispiel gerne dämmerungsspaziergänge) und versuche wirklich herauszufinden wer du eigentlich bist. Was du willst, was du kannst, wo deine stärken/schwächen liegen etc... Dann setz dir Ziele, nicht zu hoch, und versuche sie langsam zu erreichen, setz dich aber nicht unter Zeitdruck. Ich meine du sagtest selbst das letzte Halbjahr war gut... und du hast dich sicher nicht so von einem tag auf den anderen so verändert dass du dich jetzt hassen müsstest. Du konntest es schon und du kannst es immer noch, du musst einfach nur Selbstvertrauen finden, dann wird das auch mit der Konzentration wieder.
Verdammt das klingt wohl verdammt scheisse aber ich kann's einfach nicht besser ausdrücken...

Hallo zusammen,

ich hab da ein Problem und weiß schlicht nicht mehr weiter.
Bei meiner Freundin wurde vor ungefähr 2 Jahren eine endogene Depression diagnostiziert. Sie ist seither zu Hause, hat ihre Ausbildung geschmissen und muss regelmäßig Tabletten schlucken (Saroten)
Ich dachte eigentlich, dass sie inzwischen den Umständen entsprechend ganz gut mit ihrer Krankheit umgehen kann, doch gestern hatten wir Streit und sie hat mir dann später erzählt, dass sie das erste mal seit langen wieder darüber nachgedacht hat sich umzubringen!
Ich hab dann gesagt, dass sie damit aufhören soll, ich wußte einfach nicht was ich zu sowas sagen sollte.
Sie hat mir dann erzählt, dass sie meint, dass ich sie nicht mehr lieben würde, dass sie nie einen Job finden würde und dass eh alles sinnlos wäre.
Ich hab dann nach dem ersten Schock heute Morgen versucht mit ihr darüber zu reden, aber sie blockt ab.
Was tun?
Bei einem Psychologen war sie eine Zeit lang in Behandlung, dies hat sie dann aber aufgegeben, weil es ihr wohl zum Schluss nichts mehr gebracht hat. Derzeit geht sie ein mal wöchentlich in eine Selbsthilfegruppe, sie meint, das würde ihr reichen.
Ich möchte ihr wirklich helfen, weil sie mir echt wichtig ist, weiß aber nicht mehr wie ich ihr helfen kann/soll/muss.
Über Rückmeldungen auch von den Leuten, die mit sowas Erfahrung haben freue ich mich.
Gruss
Björn

Hallo Björn,
ich leide auch seit einem halben Jahr an einer endogenen Depression. Hatte auch schon Selbstmordgedanken und gottseidank nicht ausgeführt. Seit einigen Wochen besuche ich den Heilpraktiker, mit dem ich die Ursachen bespreche und der mir eine Bachblütenmischung verschrieb. Seither hab ich mich einigermaßen im Griff. Tabletten sind nicht unbedingt das Richtige in diesem Fall, da sie nur die Laune "aufhellen", indem sie das eigentlich zu lösende Problem im Kopf einfach nur zupflastern. Es ist notwendig, nach der Ursache zu forschen und diese dann zu bearbeiten. Und dies funktioniert am besten mit homöopatischen Mitteln. Außerdem ein kleiner Tipp für Deine Freundin: Umbringen ist keine Lösung, das Problem schleppt sie nur ins nächste Leben mit...
Viele Grüße und viel Glück!
Margit

Halo, wie geht es dir? mir geht es nicht so gut! ich bin 14 und ziehmlich verzweifelt! da ich dich nicht mit meiner Lebensgeschichte langweilen will werde ich es mal kurz fassen. seit geburt nie gewollt,misshandelt, missbraucht, zur prostitution gezwungen, vergewaltigt vom freund, drogen, selbstverletzung, bulimie u magersucht, kein selbstvertrauen, depresionen, und noch vieles mehr! ich weis nicht mehr was ich tun soll. ich kann oberflächlich leicht darüber reden da es mir dann unwirklich vorkommt. Aber für andere ist es dann auch so, weil ich so kühl darüber reden kann. Ins detail kann ich aber nicht gehen dann würde es wirklich sein und davor hab ich Angst. Meine Kindheit hab ich verdrängt, aber seit der Vergewaltigung weis ich alles wieder. Mir kommt es nur so unwirklich vor. Das Problem ist solange ich alles in gewisser weise verdränge, kann ich wirklichkeit nicht mehr von Lüge unterscheiden. Ich hab Wahnvorstellungen, Panikanfällen, Albträume und muss mich verletzen. Es gibt noch vieles mehr, aber da ich sie wahrscheinlich eh nur nerve hoffe ich sie würden mich wenigstens mit dies wenige weiter helfen! danke
bussi hopeless

Hallo,
mit Deinen Gefühlen stehst Du nicht alleine da. Dir ist so viel passiert in Deinem kurzen Leben, aber andere können da leider mithalten. Darum suche Dir Hilfe, erkenne, dass Du nicht alleine mit Deinen Erfahrungen dastehst und merke, dass man damit nicht nur leben muss sondern kann!!
Ich wünsche Dir, dass Du Freude und Glück in Deinem Leben kennenlernst.
Ganz liebe Grüße,
Sandra

niemand kann solche Last allein bewältigen! Du brauchst unbedingt professionelle Hilfe! Wenn du nicht, weißt, wer dir in deiner Nähe helfen kann, kannst du mir auch eine E-Mail schreiben.

Viele Grüße
Antje Schwarz