Ich habe ein Problem, über das es mir sehr schwer fällt, zu reden. Eigentlich bin ich ein ganz vernünftiger Mensch, nur dass ich an Pickeln oder sonstigen Unebenheiten der Haut so lange "rummachen" muss, bis ich richtige Wunden habe. Ich weiss gar nicht, was ich tun soll, denn ich will damit aufhören und kann nicht. Ich habe schon überall Narben. Was ist da los? Gibt es eine Bezeichnung für diese Krankheit? Gibt es in Frankfurt am Main Therapeuten, die Erfahrungen damit haben (ich bin allerdings kein Kind mehr)? Vielen, vielen Dank für ihre Hilfe!
Anke

Hi Anke! Ich kenne dein Problem nur zu gut. Wie die Bezeichnung dafür ist, kann ich dir eigentlich gar nicht so genau sagen. Es gibt viele Gründe warum man das tut. Es hat auch nichts mit Kindereien zu tun. Ich selbst hab mich einem Tipptest unterzogen, und erfahren, das ich eine Borderlinepersöhnlichkeitsstörung habe. Ich sage dir man kann das nicht einfach abstellen. Man muss wirklich hart daran arbeiten. Du kannst das auch nicht alleine schaffen, du brauchst Hilfe. Sicher Freunde und Verwante können schon mal aus der Krise helfen,aber meist haben sie gar keine Ahnung. Am Besten hilft dir ein Psychothrapeut. Frag doch einfach mal deinen Hausarzt nach einem Verhaltensterapeuten.Für weitere Fragen und Austausch stehe ich gerne zur verfügung.
Mietz

auch ich schneide mich oft und fühle mich gut wenn warmes blut aus der wunde fließt. ich hab schon oft versucht aufzuhören und es auch für ein halbes jahr geschafft, aber dann ging es wieder los! ich schneide mich jetzt nur noch an stellen die sehr selten von anderen gesehen werden also bauch,oberschenenkel und so. langsam bin ich wirklich übersäht mit narben...
auch ich würde mich über post von euch freuen
vroni r

Hallo Anke!
Ich weiß genau wie du fühlst, denn mir geht es genau so! Versuch mit einer guten Freundin/guten Freund darüber zu reden; das HILFT. Der erste Schritt damit aufzuhören ist ES !!nicht!! zutun. Ich weiß es ist schwer, aber wenn du dich nächsts mal wieder selbst verletzen willst dann Sag ganz laut "NEIN", "das ist mein Körper". Du kannst entscheiden wann du dich verletzen willst und wann NICHT! Anstatt dich selbst zu verletzen, schrei laut, geh laufen bis du nicht mehr kannst, REDE mit jemanden darüber, geh mit freunden weg. Bei mir hat es auch geklappt, meine Freundinen habne mir dabei geholfen, sie waren immer für mich da! Ich hab es jetzt schon 1Jahr geschafft mich nicht mehr selbst zu verletzen.

Hallo Anke!

Ich kenne diese Gefühl nur zu gut. Was mich zu diesen Handlungen treibt? Ich weiß nicht. Warum ich es dennoch tue? Keine Ahnung.

Ich bin wie Du.

Mein Körper ist übersäht mit Narben. Es ist schrecklich.

Von einer Sekunde auf die nächste, von einen Augenblick auf den folgenden hohlen sie mich ein. Angst, Verzweiflung, Schmerz.
Und plötzlich wird alles ganz leise, schrecklich leise, kalt, verschwommen; die ganze Welt scheint einzustürzen und mich unter ihrer Last zu begraben; dann nehme ich ein Messer und schneide mich zurück, zurück in die Gegenwart...

Das ist meine Welt. Ich hoffe, eines Tages wieder normal leben zu können.

Von ganzem Herzen wünsche ich Dir wieder frei zu werden.

Ich beneide Dich. Du hast begonnen, Dein Leben in Deine Hände zu nehmen; ich bin überzeugt, Du wirst es schaffen. Ich schätze ich bin noch nicht so weit Farbe zu bekennen; wie gerne würde ich es tun, doch zu sehr schäme ich mich für meine Handlungsweise.

Ich beneide Dich um Deine Stärke und wünsche Dir alles Glück der Welt.

Machs gut.

Julia

Ich weiß auch nicht wie ich dir helfn soll weil wer hört schon auf wenn eine tuss anglachtscht kommt die das auch macht und die du nicht mal kennst! ich find das so scheiße weil kein mensch einem hilft keiner versteht das aus meiner klasse und aus meinem dorf wissn es ein paar leute aber die meistn verarschn mich nur und ich will auch schon gar nicht mehr aufhörn ich find es aber andererseits wieder krank und ich hab keinen Bock mehr auf dieses Lebn wenn mans noch so nennen kann (Lebn) kennst du vielleicht ein paar seiten die einem helfn? wenn ja bitte schreib mir!! dani!

hi dani!

guck mal unter rote Tränen nach dort giebt es ville die genauso denken wie wir.ich bin debby 18 jahre alt und schneide mich auch selber oder verbrenne mich,auch um zu spüren das ich noch lebe!!oder schau mal unter www.bke.de/ratsuchende.htm oder www.dajeb/bfonline.htm. dort hast du eine möglich keit mit leuten zu reden die uns verstehen und die svv verstehen.

deine debby

​​

Hallo!
Ich weiß ncht wie ich eigentlich dazu gekommen bin, aber ich tu es!
Es sind im Nachhinein schreckliche Schmerzen, doch in dem Augenblick in dem ich mich mit dem Messer immer tiefer in mein eigenes Fleisch schneide merke ich nichts! Keinen Schmerz! Alles ist still und es scheint, als würden alle meine Probleme mit meinem Blut, dass mir aus den Armen und meinem Körper läuft verschwinden. Meine FReunde können mich nicht verstehen und weil ich mit keinem darüber reden kann, mache ich immer weiter! Da ich keine E-MAil Adresse habe, würde ich gerne einen brieflichen Kontakt zu einer Person mit ähnlichem Problem aufbauen! ich bin sicher, du wirst die Kraft haben, davon wegzukommen, ich weiß jedoch nicht, b ich es schaffe und psichisch durchstehe.

hallo
ich habe oder ich hatte auch das problem. ich hab genau das gleiche empfunden, wenn das blut floss, es war eine erleichterung. doch nun hab ich seit fast 8 wochen nicht mehr geritzt und hoffe das ich es auch weiter schaff. aber ich hatte es schon mal 8 wochen geschafft und es war dann wieder da.
ich kann nicht viel schreiben, da ich mir immer bescheuert vorkomme, da man immer als verrückte betrachtet wird
also by susele

Hallo Julia, ich habe heute durch Zufall diese Seite gefunden und kann sagen, ich hatte in etwa die selben Problem,aber ich habe es geschafft, mich davon zu lösen. Ich habe eine Person gefunden
mit der ich darüber reden konnte. Sie hat mich auf die Ursachen hingewiesen und mit mir ausführlilch gesprochen... das dauerte eh es besser wurde (diese "Anfälle" der Selbstverletzung) aber es wurde Stück für Stück besser.....Mir konnte keiner helfen. In meiner Schule waren einige die es wohl oder übel bemerkten und sie schleiften mich regelrecht zum psychologen, aber das half nciht. Bis ich diese Person fand. Ich hatte einfach vertrauen zu ihr auch wenn ich sie nciht näher kannte und es half.

Allerdings, denke ich, diese Selbstverletzungen sind eine Sache der Beherrschung. Man muss diszpliniet an sich arbeiten und das schöne im Leben entdecken. Man kann es schaffen. Wenn ich diszipliniert an mich arbeiten würde, dann würde ich mir auch regelmäßig ins Fleisch schneiden, aber ich habe gelernt offen darüber zureden. Es ist eine Krankheit. Man muss lernen dazu zu stehen. Man muss einsehen, dass man krank ist und allein schafft man das nciht. deshalb öffne Dich anderen Menschen gegenüber. Du wirst jemanden finden, der Dich versteht.
Davon bin ich überzeugt!

Kann mir jemand helfen?
Ich verletze mich auch, aber auf eine Weise die ich noch nie bei jemand anderen gesehen oder gehört habe. Ich kaue mir die Innenwangen kaputt und daß schon seitdem ich denken kann. Diesen Zwang kann ich auch nicht abschalten. Aber es macht mich Wahnsinnig wenn ich mir ständig mit den Hämden am Mund drücke und mir innerlich alles zerbeiße. Ich suche dringend jemanden mit dem ich darüber reden kann und der das selbe Problem hat wie ich. Ich wäre dafür sehr dankbar.
By Antschi

hi @all
ich kenne dieses gefühl auch nur zu gut...vor 2 jahren hab ich sogar versucht mich umzubringen.ich habe 40 tabletten geschluckt.aber gott sei dank hat es nicht geklappt.
doch ich schneide mich heute immer noch.warum weiss ich auch nicht so genau.denn ich habe ein schönes leben.ich hab einen super lieben freund,die beste freundin die man sich vorstellen kann und mit meinen eltern komm ich eigentlich auch ganz gut klar.doch irgendwie ist da immer noch so ein gefühl in mir-traurigkeit,hass,verzweiflung,angst.
obwohl ich eigentlich so ein relativ fröhlicher mensch bin.aber mit hilfe meines freundes versuche ich jetzt davon loszukommen-DENN ES IST NIE ZU SPÄT!!!
wer mir schreiben will kann das ruhig tun...ich freue mich über jede mail.
eure christina

hey!
mir gehts genau wie dir, denn eigentlich habe ich ein super leben und ich habe sehr liebe freunde und verständnisvolle eltern, aber trotzdem kratze ich mir die haut auf bis zum geht-nicht-mehr. ich könnte auch gar nicht sagen warum ich das eigentlich mache, denn es geht mir doch gut. der arzt, der jetzt rausgefunden habe, dass ich mich tatsächlich selber so verletze, hat gemeint, dass es sich um etwas wie eine gewohnheit handelt. man macht es halt ohne darüber nachzudenken. ich finde es super, dass du mit deinen freunden über deine "krankheit" oder wie man das nennen soll reden kannst, denn ich habe zu viel angst von den meinen ausgelacht zu werden. einen lieben gruß, deine johanna

Liebe Anke,

sollte es Ihnen nicht möglich sein, sich bewusst zu kontrollieren und so Ihre Haut ausheilen zu lassen, ohne immer wieder alte Wunden aufzureißen, wäre es tatsächlich angebracht, mit Hilfe eines Therapeuten dem unbewussten Sinn Ihrer selbstverletzenden Handlung auf die Spur zu kommen. So können Sie auch erfahren, welche "Krankheit" hinter diesem Symptom steckt. Viel wichtiger ist es jedoch, die damit zusammenhängenden innerpsychischen Konflikte aufzudecken, zu bearbeiten und Lösungsmöglichkeiten zu finden, so dass das Symptom der Selbstverletzung nicht mehr "nötig" ist.
Therapeutenadressen können Sie über die Links von dieser Homepage zu den Fachverbänden (z.B. DGPT, DGAP)oder bei der Kassenärztlichen Vereinigung, möglicherweise auch bei Ihrer Krankenkasse erfahren.

Ich wünsche Ihnen viel Glück! Antje Schwarz

Hallo!
Meine Eltern streiten sich jetzt schon seit 2 J. wegen einer anderen Frau und mich macht das total kaputt!In dieser Zeit hat mich meine beste Freundin im Stich gelassen und ich hatte mich alles und jedem Steit!Ich hätte nie gedacht das es mir jemals so dreckig gehen könnnte und ich mich selbst verletze-doch als mein Freund am Freitag Schluss machte grif ich wie in Trance(keine Ahnung ,wie dat geschrieben wird) zu einer Kutter-Messerklinge und schnitt mir den Arm blutig!Als ich länger drüber nachdachte WARUM ich das tat wurde mir klar das ich den INNERLICHEN SCHMERZ nicht mehr spühren wollte!Es tat aber auch nicht weh,als ich mir in den Arm schnitt-hab ich kaum gemerkt-ausser ,dass es noch im Inneren weh tat!
Bite schickt mir euren Rat!
Im Vorraus schon einmal DANKE ;-) !
Eure Lisa

Liebe Lisa!
Sag mal,wie geht es dir eigentlich!?
Gehst du überhaubt noch auf diese Seite???
Mich würde freun, mal von dir zu hören, ob dus geschafft hast...?
Und wenn ja,wie?

Denn ich denk mal, mit deinem eigenen Schicksal, kannst du anderen Menschen helfen!
Und selbst, wenn du es noch nicht geschafft hast,hilft es immer zu reden! Nicht allein zu sein! (So geht es mir zumindest!)
-Und Menschen die dich deswegen verachten,bzw dich alleine lassen, sind deiner nicht wert!
Denn in schlechten Zeiten erkennt man bekanntlich die wahren Freunde!
Also lass dich nicht unterkriegen!
(Ich hätte dir gern damals, also vor 3jahren schon geholfen...aber leider hab ich die Seite eben erst entdeckt!)

Schreib mal!
Ich hoffe,dir gehts wieder gut! :)

hallo
ich ritze zwar erst seit 3 monaten dafür ist jetzt fast keine haut mehr auf meinem arm. mir geht es jeden tag dreckiger. ich hab es 3 freundinnen erzählt. eine hatt gesagt schön ich kann dir nich helfen, eine ihhh und die andere ja und. keiner beachtet mich irgendwie. ich bin nur der fusabtreter für alle. und es geht schon soweit, dass ich alle um mich herum zu hassen beginne. aus angst gehe ich nicht zum arzt und muss darauf gleich wider ritzen. ich weis nicht was ich machen soll. wenn das so weiter geht bring ich mich um.
grus hanna

Hi Lisa!
Ich kenne das Problem seit mehreren jahren.Wenn du da zu tief reinrutscht kommst du da auch so schnell nicht mehr raus.Vielleicht solltest du einen Psychiater oder Psychologen aufsuchen. Im schlimmsten fall rate ich dir zu einem stationären Aufenthalt in einer Klinik.Vielleicht solltest du auch einfach erst mal mit deinen Eltern reden. Ich wünsche dir alles Gute!
Lisa

Hey Lisa!Ich kenn dein Problem nur zu gut.Ich ,,schnibbel scon seit 6Jahren (bin 16).
Du hast gaeschrieben, was deine Probleme sind.Sei foh das du sie kennst.Bis vor 2Jahren
kannte ich meine Probleme nicht, zumindest waren sie mir nicht bewusst.Ich bin dann nach
einem Selbstmordvesuch in eine Psychatrie gekommen.Dort zeigten sich meine Probleme und
ich begann eine Therapie,die ich auch heute noch regelmäßig mache.Also mein Tipp, lass dich
von deinem Hausartzt beraten, er wird dir bestimmt weiter helfen.Lass den Kopf nicht hängen!

Hallo Lisa ich habe auch geschnippelt und öfters versucht mir das leben zu nehmen was aber nie so wirklich geklappt hat und heute bin ich mehr oder weniger froh drüber. ich war einer Psychatrie für 7 wochen. es hat mir auf einer seite geholfen aber du wirst immer welche finden die noch schlimmer dran sind als du. Also lass den kopf nicht hängen

Hallo!
Bei mir fing es in den Sommerferien an als mein Freund Schlussmachte. Wie ich später erfuhr hatte er es eh nicht ernstgemeint... aber jetzt weiß ich was wahre Liebe ist. Irgendwie hört sich ja bescheuert an... aber dann waren da noch so ein paar andere Sachen mit bei die mir echt zu schaffen gemacht haben. Ich weiß dass ich mich ziemlich oft extrem blöd verhalte aber dann war da noch diese eine "Freundin" die mich überall schlecht macht. Ich hatte noch nie viele Freunde, aber jetzt grüßen mich auch von meinen alten Bekannten kaum noch jemand, und meine beste Freundin interessieren meine Probleme sowieso wenig. Jetzt ist es soweit dass ich nur noch zu Hause rumsitze und mich mit Rasierklingen aufschneide. Ich weiß nicht... ich finde diese feinen Narben auch irgendwie schön... manchmal habe ich das Gefühl dass Leute einfach minutenlang darauf herumstarren, aber sagen tut keiner was. Ich würde Maren die mich so schlechtmacht am liebsten umbringen weil jeder dem sie scheiße über mich erzählt das auch sofort glaubt... Ich würde auch so gerne zu meinem Ex gehen und ihm alles sagen aber langsam habe ich zu nichts mehr Kraft. Auch in der Schule bin ich extrem abgesackt. Dann ist schon wieder was passiert wegen Maren und seitdem hänge ich nicht mehr am Leben. Ich hab das Gefühl überhaupt nicht klarzukommen... aber ich weiß nicht ob ich das meinem Vater antun könnte wenn ich mich jetzt selbst töten würde... an dem hänge ich aber leider wohnt der weit weg in Bremen.

Tut mir leid wenn ich euch vollsülze ich muss das irgendwie an Menschen loswerden.......
Wisst ihr was ich machen kann? Kann ich Maren überhaupt meine Meinung sagen und so dass sie dann nicht RICHTIG loslegt mir mein Leben zu versauen? Muss ich sie bald anbetteln damit sie damit aufhört? Warum macht sie das überhaupt?!

Hi
Ich mache auch Selbstverletzung bzw. ich ritze und ich habe auch schon Selbstmord auf anderen Wegen versucht. Meine Eltern haben mich zu ner Psychologin gebracht, und die hat micht vollgelabert, aber genützt hats nichts. Ich habe vorgetäuscht dass es mir wieder gut geht und sie glauben nun dass ich nicht mehr ritze und ich muss auch nicht mehr zur Psychologin. Ich habe nun selbst etwas gefunden was mir extrem wichtig ist und hilft. Hunde- Sie hören zu und lassen sich streicheln sie sind immer treu und für dich da. Nur haben mir meine *tollen* Eltern die ich hasse keinen Hund erlaubt und deshalb nützt es eh nichts mehr.
Ich rate euch aber trozdem, etwas zu finden was euch hilft(das müssen keine Menschen sein)
Joelle

PS: Das soll jetzt nicht überheblich oder belehrend geklungen haben
:-))

hi, ne es braucht hier keinem von euch leid zu tun, dass er seinen frust mal rausläßt, dann das ist es doch eigentliuch was zum schneidne treibt, daß man keinen hat mit dem man quatschen kann, und deshalbn find ich es auch für mich sinnvoll, das forum hier dafür zu nutzen, halten wir s doch weiter so , alles hier zu belabbern, bervor man wieder ganz absackt und mehr passiert als die selbstverletzung denn dafür ich sag s ganz platt sind wir zu schade und ich sogar soweit mir jetzt auch professionelle hilfe zu holen, die kriegt man nämlich bei ner beratungsstelle und die shcicken einen dann zu jemadnem, die sich mit diesen Sachen bei jugendlichen auskennen, wer mehr wissen will, einfach an mich posten, laßt euch drücken und denkt dran, was wir uns wert sind !!!

Ein sehr schöner Beitrag, riwka! Das hast du prima gesagt. Genauso ist es! Ich möchte es nochmal mit meinen Worten bestärken:

1) Es ist völlig okay, in diesem Forum - und auch sonst im Leben - "andere mit seinem Kummer vollzusülzen". Genau das ist das Problem der meisten Teilnehmer hier, dass Ihr offenbar niemandem habt, dem Ihr Euren Kummer und Eure Probleme erzählen könnt. Als ich so jung war, hatte ich das leider auch nicht. Allerdings hatte ich auch kein Internet und kein Forum, weil es sowas damals natürlich noch gar nicht gab.

Daher nutzt diese tolle Möglichkeit hier ohne jegliche Scham- oder Schuldgefühle! Das Forum hier ist eine sehr gute Webseite - dank Antje Schwarz.

2) Es ist super, wenn man aktiv und unverdrossen nach professioneller Hilfe sucht. Allein schon dieser Entschluss macht einen ein klein bisschen stärker!

3) Ihr seid wirklich wertvoll!! Ich bin - als Erwachsene - wirklich sehr erstaunt, um welche Dinge Ihr Euch in Eurem teilweise noch sehr jungen Alter Gedanken macht und woran Ihr leidet. Das sind keine Peanuts und keine Oberflächlichkeiten, sondern Dinge, um die es sich wirklich lohnt, sich Gedanken zu machen und Hilfe für sich oder andere zu suchen. Ihr geht wirklich in die TIEFE! (Vielleicht ist es sogar das, was Ihr mit dem Schneiden ausdrücken wollt ... ?)

Also anstatt daran zu denken, Euch zu verletzen oder gar umzubringen und damit der Menschheit Eure liebevolle und gescheite Persönlichkeit vorzuenthalten, macht Euch lieber auf, Euch helfen zu lassen!

Später könnt Ihr dann, wenn Ihr wollt, viel Nützliches, Hilfreiches oder einfach Schönes für andere tun. Dazu werdet Ihr im Leben genügend Gelegenheit haben. Und das kann man umso besser, wenn man selber etwas Schwieriges durchgemacht hat. Also nur Mut!

Liebe Grüße
Anke

Liebe Lisa,
ich kann dich gut verstehen, denn auch ich habe wegen meinen Eltern vor 4 Monaten angefangen zu ritzen.
Ich kann dich jetzt nicht einfach bitten" Hör auf damit!" weil ich weiß, dass das nix hilft. Ich kann dir nur versuchen zu helfen.
Als erstes solltest du dich nie dafür schämen oder die Wunden verstecken, denn deine Seele schreit auf diesem Weg nach Zuwendung und Liebe.
Wenn du das Gefühl hast, dass du dich wieder verletzen willst denn lass die Wut und denn Schmerz anders raus. Raste aus, schrei, weine, renn, zertrümmere dein e Kissen aber halte dich von Scheeren, Klingen und Messern fern
Hast du das Gefühl keiner will dich mehr? Dann fang an dich selbst mehr zu mögen und bewusster kennen zu lernen. Sei ganz erlich und ruhig ein bisschen eitel und sag dir offen was dir an dir gefällt. Stell dich vor den Spiegel und lächle dich eifach mal ehrlich an, das kann Wunder wirken.
Das wichtigste ist dir nie selbst die Schuld daran zu geben oder angst vor dir zu bekommen denn die anderen sind daran Schuld, das du Schmerzen hast und nich du.
Ich wünsche dir viel Erfolg und noch viel Spass im Leben, deine Eva

hallo ich selber ritze schon seit 4 jahren und ich kann jedem nur raten lasst es sein!!!!ich habe auch gedacht ich kann damit nicht mehr aufhören,naja bis vor kurzem habe ich es geschafft 8 monate nicht mehr zu ritzen doch am samstag musste ich es einfach wieder tun.es war nur eine frage der zeit!ihr wollt doch nich so enden wie ich.seht doch mal eure arme an.dafür seid ihr viel zu wertvoll...
ich wünschte ich könnte mir das gleiche sagen...

Hallo! Meine Schulkameradin hat ebenfalls das Problem sich selbst zu verletzen.Sie schämt sich dafür und redet wenig darüber.Sie hatte auch schon einen Termin bei der Jugendhilfe doch diesen aus Angst und Scham wieder abgesagt.Ich habe ihr angeboten mich mal ans Internet zu wenden um herauszufinden, ob es dort Infos darüber gibt oder Adressen dass sie sich erstmal schriftlich Hilfe holen kann.Vielleicht wissen sie einen Rat? Ich danke ihnen schon jetzt für ihre Antwort. MfG

Hi Lisa!
Ich kann dir eigentlich nur einen Rat geben: Versuche es nie wieder zu machen, bevor es zur Sucht (!) wird. Klar, bevor irgendwas schlimmeres passiert, aber dann wirf lieber einen Ball gegen die Wand oder sonst was... Bitte denke jetzt nicht, ich sei verrückt (das denken schon viele andere, die von meinem SVV wissen), aber ich mache fast die gleiche Situation durch, wie du, nur dass es bei denen nicht um eine andere Frau geht, sondern mein Vater schon seit der Geburt meiner älteren Schwester (20) Alkohol in mehr oder weniger grossen Mengen konsumiert...
Aber das ist ja egal.....
Auf alle Fälle, probier mal mit deinen Eltern zu reden, was natürlich nicht sehr einfach werden wird... Und wenn sie nicht mit dir zusammen Hilfe suchen wollen, dann schau sich selbst mal um... Ees hilft manchmal ungemein, einfach nur mit jemandem reden zu können!!!

Pass auf dich auf

Nadine

Liebe Lisa,

seelischer Schmerz ist oft schwerer auszuhalten als körperlicher, wie Du selbst feststellen musstest.
Dein Schnitt in den Arm hat Dir nicht geholfen, nur eine hässliche Narbe wird bleiben. Bevor
Selbstverletzungen zur Gewohnheit werden, wäre es gut, wenn Du einen sinnvolleren Weg finden
würdest, der Dich wirklich aus einer solchen Krisensituation herausführt. Vielleicht könntest Du mit Deinen Eltern darüber sprechen, wie sehr Dich die Spannungen, die in der Familie herrschen,
belasten. Eventuell sind sie bereit, gemeinsam mit Dir zu einem Familientherapeuten zu gehen.
Ansonsten könntest Du Dir auch bei einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (Adressen
z.B. bei www.vakjp.de), bei einer Beratungsstelle bzw. in einer akuten Krisensituation beim
Jugendnotdienst Rat und Hilfe für die Klärung Deiner Probleme holen, so dass die Situation für
Dich erträglicher wird.

Alles Gute!
Antje Schwarz

ich glaube das meine beste freundin sich selbst verletzt, sie hat große probleme und spricht nie darüber, ihr vater ist gestorben und ihre schwester ist sehr krank. sie zieht sich immer mehr zurück und unlängst hab ich an ihren händen richtige schnitte und kratzer gesehn. als ich sie angesprochen hab meinte sie die seien von ihrer katze doch die ist vor 2 wochn gestorben und außerdem glaube ich ihr nicht, ich möchte ihr unbedingt helfen nur weiß ich nicht wie ich mit ihr darüber sprechen soll, wie ich anfangen soll. sie hat sonst niemanden und ich will nicht das es schlimmer wird. bitte gebt mir ein paar ratschläge wie ich ihr helfen kann!!!

Liebe Jennifer,

ich denke, die beste Hilfe, die du deiner Freundin geben kannst, ist das, was du schon tust. Du zeigst ihr, dass du ihre Hilferufe wahrnimmst, dass du ihr zuhören möchtest, für sie da bist. Mehr ist aus deiner Position kaum möglich. Die anderen Schritte muss deine Freundin selbst gehen. Selbstverletzung ist ein enstzunehmendes Symptom, das unterschiedliche Ursachen haben kann. Im Falle deiner Freundin ist davon auszugehen, dass sie das, was sie zur Zeit verarbeiten muss kaum ertragen kann, den psychischen Schmerz durch einen körperlichen ersetzen möchte, um es besser aushalten zu können.
Da es ihr schwerfällt, sich bei ihr nahestehenden Menschen zu öffnen, wäre es gut, wenn sie sich psychotherapeutische Hilfe holt. Vielleicht könntest du ihr zur Seite stehen, um diesen Weg gehen zu können.

Alles Gute
Antje Schwarz

Ich bin seit der Scheidung meiner Eltern sehr allein.Meine Kindheit war die schlimmste Zeit meines Lebens,auf Grund einer psychischen Störung meines Vaters.Seit einiger Zeit verletze ich mich selbst und kann mit niemandem darüber sprechen.Ich möchte alles nur vergessen.!!!
Was soll ich tun?

Liebe Antje,
du musst versuchen, mit anderen über die Selbstverletzung zu reden und ich weiß, dass das aber sehr schwer ist. Versuche es einfach erst einmal über das Internet. Auch ich verletze mich schon seit sieben Jahren, aber ich hoffe, dass es irgendwann aufhört. Wir werden, dass irgendwann schaffen!!! Habe Mut zum Leben!!!

Leider gibt es kein Vergessen für die schmerzhaften Erfahrungen, die Sie in Ihrer Kindheit sicher sammeln mussten. Oft verdrängt die Psyche traumatisierende Erlebnisse, die wir dann scheinbar vergessen haben, aber im Unbewussten immer noch vorhanden sind, sich als Symptome bemerkbar machen. Auch wenn Sie sich selbst verletzen, können Sie sich Ihre Erlebnisse nicht "herausschneiden", Sie bestrafen sich nur selbst für etwas, woran Sie sicher nicht Schuld sind. Der einzige, wenn auch oft schwierige Weg ist, darüber zu sprechen. Da es aus den verschiedensten Gründen oft nicht einfach ist, mit Freunden, Bekannten und Verwandten darüber zu reden, sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen.

Ich wünsche Ihnen viel Glück!
Antje Schwarz

Ich verletze mich selbst, immer wenn ich das Gefühl habe Versagt zu haben.Ich bin sehr sensiebel und reagiere oft über besonders in der Schule.Viele können das nicht verstehen und meiden mich. Ich weiß auch, dass Selbstverletzung keine Lösung ist aber der Drang ist größer wie kann ich ihn unterdrücken?

Ich verletze mich auch selbst. ich weiß, aber nicht warum ! Ich bin noch nie in meinem Leben vergewaltigt worden. Und ich habe auch ein sehr gutes Elternhaus. Ich war 6 Monate in einer Psychatrie. In Marl Sinsen. Jetzt werde ich von einer Psychologin betreut. Aber keiner kann mir helfen, weil keiner weiß, wo die Ursache ist. Mir ist noch nie etwas schreckliches passiert. Ich verstehe mich selber nicht. Was soll ich nur tun ? Ich bin so traurig und verzweifelt.

Hey sandy ich versthe dich sehr gut, ich war 2 mal 5 wochen in marl sinsen. auch wegen selbstverletzungen( und wegen selbstmord) Um erlich zu sein sie haben mir nicht helfen können, im gegenteil sie haben es noch schlimmer gemacht. Heutzutage schneide ich so tief das die narben jedesmal genäht werden müssen. Ich habe gestern das letzte mal geritzt, ich hatte bis gestern auch echt gedacht das ich es geschafft habe. Ich war am anfang des jahres das letzte mal in marl.
Ich war wirklich stolz auf mich das ich es knapp 2 monate ausgehalten habe ohne zu schnibbeln,dann ist es passiert, der erste schnitt und dann folgen so vielle das meine arme von oder bis unten mit dicken klaffenden blutenen wunden überseht waren. Mit dem schnibbeln habe ich angeangen wo sich meine eltern getrennt haben damals war ich 13 heute bin ich 17, ich komme aus diesem loch einfach nich mehr raus. Es geht einfach nicht aber warum sage ich dir das, du weißt und spührst es sicher selbst. Naja ich wünsche dir noch veil glück und toi toi toi.
P.S würde mich freun wenn du mir mal schreieben würdest, mich interessiert auf welcher station du warst und so. ok bye alexa

Hi!
Ich ritze seit meine Oma bei der ich lebte gestorben ist!
Erst musste ich zu meinem Vater,denn meine Mutter wollte mich nicht!
Dann bin ich von dort abgehauen und musste ins Heim!
Doch meine Tante hat mich dort rausgeholt,seitdem
lebe ich bei ihr doch ich muss immer weiter ritzen,obwohl ich mich bei ihr sehr wohl fühle!
Es gibt mir so ein Glücksgefühl wenn ich mein Blut sehe,
viele sagen ich wär verrückt und sollte in die Klapse....

naja ich hab schon oft versucht aufzuhören aber irgentwie klappt es einfach nicht!
Bin echt verzweifelt!
Meine Arme sehen voll schlimm aus,
ich will es nicht mehr tun aber es ist so ein drang...
mir wird immer erst später klar dass ich es schon wieder gemacht habe,
danach hab ich voll die Schuldgefühle!

Ich hoffe ihr schafft es alle aufzuhören!

Viel Glück......

ich bin genauso so. mehr oder weniger MUSS ich mir in den arm schneiden oder brennende streichhölzer auf meinem bein ausdrücken oder was weiß ich. ich weiß nicht warum aber eine ursache muss es geben. ich bin mit mir am kämpfen, dass ich endlich eine therapie beim psychologen mache - er hatte sie mir dringend empfohlen - ich kann mich aber seit monaten nicht dazu durchringen, feige, nicht wahr? du solltest das selbstverletzen nicht unterdrücken, denn das bringt nur andere probleme. ich glaube der einzige weg dieses loszuwerden ist wirkliche hilfe von menschen, die es verstehen, damit umzugehen.

hallo,
natürlich bin ich auch eine von denen die alles dafür geben um die narben am ganzen körper zu bekommen. Bei mir gibt es nur einen unterschied, ich bin erst 13 und darum lebe ich noch bei meinen eltern. Die wohl oder übel in letzter zeit mitbekommen habe was ich mit mir mache. Sie haben gesagt, dass sie keinen anderen ausweg mehr finden ausser mich zum psychologen zu schicken, vielleicht kann mir da geholfen werden, denn auch meine selbstmordgedanken dringen immer tiefer in mich ein

Indem Ihr Euch selbst verletzt, wendet Ihr Wut und Aggression gegen Euch selbst. Es ist wie eine Droge, da Ihr das Gefühl habt, dass es Euch dann besser geht. Leider hält das wie beim Drogen- oder Alkoholrausch nicht lange an, oft geht es Euch hinterher schlechter. Eigentlich wäre es besser sich mit den Ursachen, die zur Selbstverletzung führen, auseinanderzusetzen, andere Möglichkeiten zu finden, die inneren nicht auszuhaltenden Spannungen abzubauen. Freunde oder andere Personen Eures Vertrauens könnten Euch dabei helfen. Ansonsten wagt den Weg zum Therapeuten, der Euch dabei unterstützen könnte, unbewusste Ursachen und Konflikte aufzudecken, so dass es nicht mehr nötig ist, dass Ihr Euch selbst weh tut. A.S.

Was können denn z.B. Ursachen für das Bedürfnis sein, sich selbst zu verletzen? Ich habe das selbst als Kind getan, mein Sohn (7) richtet auch Aggressionen gegen sich selbst, schlägt sich, kneift und kratzt sich z.B.. Kann das eine Art Selbstbestrafung sein, weil man sich als so ungeliebt und unangenommen fühlt z.B.? Es könnte bei ihm schon sein, daß er sich in der Vergangenheit oft so gefühlt hat... Heute ist mir das alles klar und ich versuche es besser zu machen....versuche es..... Wie kann ich ihm sonst noch helfen? Bei einer Psychiaterin war ich bereits mit ihm, jetzt haben wir bald einen Termin beim Psychologen. Hoffe, daß wir einen Weg finden, der daraus führt!

...
wollt nur mal jemandem sagen wies mir geht...


ich spür mich nicht mehr
meine seele ist tot
gleich erwacht sie zum leben
die antwort ist rot
der äussere schmerz
er tut mir so gut
er tröstet mich
und nimmt mir die wut
ich tue es wieder
sehe das blut
wei es so schnell fließt
in all seiner glut
wie dein bester freund
über den du dich freust
weil er so verständnisvoll,nur dein und dir treu ist
die inneren schmerzen fließen heraus
nichts tut mehr weh
alles ist aus
es macht mich so glücklich
fahr auf und ab mit dem messer
fang an zu weinen
jetzt geht es mir besser


...vielleicht meldet sich ja mal jemand der mich versteht...

die augen geschlossen
der kopf gesenkt
tränen herabgeflossen
lächeln verschenkt

ein starrer blick
die lippen so kühl
des lebens geschick
eiskaltes gefühl

schwacher atemzug
fließendes blut
schmerz ist genug
alles wird gut

betrogen
verlogen
hintergangen
gefangen

gezähmt
und gehalten
gelähmt
und gespalten

in den augen der tod
seele in der hand
stumm in der not
niemals wärme gekannt


mir gehts genauso..

Hallo Anna, ich hoffe Du hast auf Dein Gedicht viele gute Antworten bekommen.
Ich versuche gerade ein wenig das Thema zu begreifen.Ich hatte einen Stiefvater der mich halb tot geschlagen hat, hatte als Kind so etwas das man Hospitalismus nennt und Angstträume. Eine Frau trieb ein Jahr ein sehr böses Spiel mit mir und dann kam das was Du in Deinem Gedicht beschreibst. Mit einem Rasiermesser.
Nun habe ich seit Monaten ein Ohrgeräusch und soll in eine Psych. Klinik.Die Steigerung der Selbstverletzung ist der Selbstmord über den ich auch nachdenke. Ich glaube das hilft Dir nicht. Gruß Manfred

Hallo Anna! Ich kann Dich sehr gut verstehen!!!
Seit ca. vier Jahren verletze ich mich aúch selbst.Dein Gedicht spricht mir praktisch aus der Seele! Leider kann ich selber diese Gefühle die ich dabei habe nicht so einer Art aufschreiben. Deswegen habe ich mir Deins auch ausdrucken lassen um es in mein Tagebuch zu legen. Ich hoffe Du hast nichts dagegen?!
Ich wünsche allen die betroffen sind, daß sie es irgendwann schaffen aus diesem Teufelskreis zu entkommen!!!

Anna ich weiß wie du dich fühlst! Es brodelt in dir drinn wie ein Topf mit Wasser auf dem Herd fühlst du dich! Das Wasser fängt an zu kochen und der Dampf steigt hoch! Es MUß raus!!!!! Alles muß raus! Es kann nur raus wenn du dich schneidest! Mit dem Blut fließt deien Wut, deine Trauer, deine Angst, dein Schmerz, deine Verzweiflung, einfach alles fließt dahin! Und du merkst wieder, daß du lebst!
Anna du bist nicht alleine! Denk immer daran mit dir leiden auch millionen andere Menschen!
Auch ich! Kopf hoch!!! Du schaffst das!!!
Bye deine Natascha

Eine Freundin fügt sich durch Schnitte in die Arme selbst Verletzungen zu. Sie befindet sich deshalb auch in therapeutischer Behandlung. Diese Situation ist für mich völlig neu und ich habe keine Erfahrungen damit. Meine Frage, was kann ich tum, um ihr am besten helfen zu können?

Hallo Du,
am besten, zeigst Du Deiner Freundin, dañ sie offen mit Dir reden kann, wenn ihr danach ist. Sei bitte nicht entsetzt, wenn sie Dir was erzÄhlt, was Du Dir nicht vorstellen kannst. Sie tut das, was sie tut, aus Verzweiflung und nicht um jemanden zu verletzen oder zu erpressen. Höre ihr zu, sei für sie da und vor allem bewerte es nicht. Ich verletze mich auch und ich weiß nicht, ob ich es bis heute geschafft hÄtte durchzuhalten, ohne meine beste Freundin, die ich jederzeit anrufen kann, ohne, dass ich groß erklÄren muss, was los ist. Sie hört mir zu und akzeptiert, dass meine Selbstverletzungen ein Teil von mir sind und mit denen ich umgehen lernen muñ. Ich finde es sehr schön, dass Du Dir Gedanken machst, wie Du Deiner Freundin helfen kannst, und dass Du Dich dabei unterstützen lÄsst. Ich bin froh, dass es Menschen, wie Dich gibt. Das lÄsst hoffen!!
Danke, Melanie

Versuch sie zu verstehen. Schenke ihr Geborgenheit und Liebe, setze sie jedoch nie unter Druck. Versuch Verständnis für sie aufzubringen und sage keine Sachen wie "du hast das nicht nötig" oder "warum machst du dir dein Leben kaputt". Sie braucht jetzt einfach Beistand, jemand der einfach nur für sie da ist. Hör ihr zu und versuch mit ihr zu reden, aber setz sie nicht zu sehr unter Druck damit sie mit dir redet. Der Schritt deiner Freundin zur therapeutischen Behandlung ist ein sehr wichtiger und bereits großer Schritt, du musst ihr jetzt "nur" noch beiseite stehen, ihr das Gefühl geben, sie zu verstehen und immer für sie da zu sein, egal was ist. Du solltest ihr das Gefühl übermitteln sie so total gern zu haben, wie sie ist.
Viel Glück dir und deiner Freundin! Und vor allem großen Respekt vor deiner Freundin, dass sie diesen wichtigen Schritt zur therapeutischen Behandlung gemacht hat, denn nicht jeder tut das, auch wenn man weiß dass man es vielleicht tun sollte...

Eine ganze Zeit lang habe ich mich selbst verletzt.Aber dann konnte ich mich überwinden das nicht zu tun.Ich habe mich wirklich wohl gefühlt.Ich hatte Ferien und viel Zeit für mich selbst.Doch jetzt habe ich Angst davor, dass ich es nicht schaffe.Ich habe bald Prüfungen und dann ist da noch der kalte dunkle Winter. Am meisten Angst habe ich davor das Abbi nicht zu schaffen, denn ich habe keine Ahnung wozu ich dann in der Lage bin.Was soll ich tun?

Ich empfehle Dir, einen Therapeuten zu suchen und herauszufinden, wo die Ursachen für die Selbstverletzungen liegen und welches Deine Möglichkeiten sind. Dies solltest Du möglichst bald tun, um Halt für das Abitur zu bekommen! A.S.

heute habe ich es schon wieder getan.ich wollte es garnicht.aber so viel trauer...jetzt geht es mir besser.ich habe die rasierklinge gerade weggeworfen-in beisein meines freundes,mit dem versprechen es heute abend nicht noch einmal zu tun.
gerade in mein mathe buch gesehn-nächste woche klausur-
ich kann nich mehr.wo nix is kann man auch nicht reinbekommen,ich bin zu dämlich.ich bmuss mathe im abi haben-es versaut mir meinen schnitt.bekomme keinen studiumsplatz-was ist das für eine aussicht?keine lust mehr auf leben.ich würds schon wieder tun-doch ich habs versprochen.....

Ich(15) habe schon viel gesucht, um jemanden zu finden, der das gleiche/ ähnliche Problem hat wie ich. Vor 1 1/2 Jahren wurde ich auf dem Heimweg im dunkeln vergewaltigt. Danach habe ich meinen besten Freund an Selbstmord verloren. Seitdem komme ich nicht mehr davon weg mich selbst zuverletzen. Ich habe immer wieder diese Tat vor mir und das Gesicht von meinem besten Freund, als er sich das leben nimmt, überlege, was er in den letzten Minuten gedacht/gefühlt hat. Habe versucht mich mit Tabletten und Gift das Leben zu nehmen. Dann habe ich jemanden kennengelernt, dem ich mich anvertrauen konnte. Ich war mit ihm zwar nur 2 1/2 Monate zusammen, aber ich hab mich wieder richtig ich selbst gefühlt. Doch immer wenn ich allein war, kam alles wieder hoch und ich hab mich wieder mit Tabletten vollgestopft und meine Arme blutig geritzt. Damit habe ich ihm sehr wehgetan und er konnte nicht mehr. Dann haben wir uns getrennt, aber ich will ihn zürück. Er redet nicht mal mehr mit mir. Ich hab zwar noch eine beste Freundin, aber die hat selbst genug Probleme. Ich vertraue ihr auch nicht mehr. Mit meinen Eltern rede ich fast gar nicht mehr. Ich kann nicht mit ihnen reden. Sie haben mich schon oft geschlagen, weil ich nicht gesagt hab, wieso meine Hände mit Narben überfüllt ist. Zur Zeit lasse ich keinen mehr an mich ran. Ich habe Angst verletzt zu werden. Gestern habe ich mich wieder geritzt und gemerkt, dass es mir danach besser geht. Ich kann nicht mehr, aber ich kann mich niemandem anvertrauen. Ich würde gern zum Arzt gehen, aber ich bin Privatversichert. Meine Eltern würden mich umbringen, wenn sie das rausbekommen. Was soll ich tun???

Du trägst eine ganze Menge mit dir herum und solltest dir unbedingt professionelle Hilfe suchen. Sicher ist es ein Problem, wenn du privatversichert bist, da du nicht darum herumkommen wirst, deine Eltern zu informieren, dass du einen Psychotherapeuten aufsuchen möchtest, z.B. weil du Hilfe bei der Verarbeitung des Todes deines Freundes brauchst. Wenn du möchtest, kannst du auch über E-mail mit mir Kontakt aufnehmen. Viele Grüße! A.S.

Hallo!

Ich habe in meinem Psychologiepraktikum zwei Männer getroffen, die sich körperlich auf unterschiedlichste Weise verletzt haben. Es war mir zunächst absolut unklar, wieso einer das mit sich selber macht. Deswegen suchte ich ein Gespräch mit den beiden. Das brachte aber nicht nur neue Erkenntnisse für mich, sondern schaffte auch mehr Fragen. So begann ich in der Literatur nachzuschauen, was über dieses Thema schon geschrieben wurde. Das erste, was ich erfahren habe, war, dass man Frauen mit diesem Problem viel öfter antrifft, als Männer, ich habe aber gerade diese zwei Männer kennengelernt und musste aber leider feststellen, dass in den Publikationen nichts oder nur sehr wenig über dieses Verhalten bei Männern stand. Daraus entstand die Idee selber in diese Richtung zu forschen. So bin ich jetzt auf der suche nach Männern, die Lust und Kraft haben, mit mir in Kontakt zu treten und über dieses Thema zu reden. Wenn auch ein paar Frauen Lust haben mir zu antworten, wäre ich sehr froh darüber!
Viktor

Da ich in letzter Zeit unter Schlafstörungen leide (wache bestimmt mind. 5 mal pro Nacht auf) bin ich auch tagsüber nicht in Hochform. Ich mache eine Ausbildung zur AH und mein Chef hat mir vorgeschlagen mein Blutbild untersuchen zu lassen. Jetzt habe ich Angst das rauskommt das ich Bulimie habe. Ich weiß selber das ich Mangelerscheinungen habe, lässt sich ja kaum verhindern, aber ich will nicht unbedingt das er das mitkriegt. Das nächste ist die Blutabnahme. Meine Arme sind voller Narben, das wirft ja die nächsten unangenehmen Fragen auf. Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich glaube kaum das er mir meine Ausreden glaubt.

Bye euer musicgirl

Hallo!

Ich habe eine Freundin, die ähnliches mitgemacht hat. Vor allem, was die Verletzungen anbetrifft. Nach langem hin und her hat sie sich endlich dazu entschlossen, eine Therapie zu beginnen. Ihre Lage ist aber so ernst, daß sie mittlerweile stationär in einer psychiatrischen Klinik aufgenommen wurde. Ihr Studium mußte sie natürlich abbrechen. Du solltest auf alle Fälle mit deinen Eltern, Freunden, dem Arzt reden. Und wenn du dann glaubst, daß du deine Ausbildung trotz der Krankheit (es ist eine!) weitermachen kannst, dann mußt du auch deinen Arbeitgeber ins Vertrauen ziehen. Vielleicht versteht er es, vielleicht auch nicht. Das Risiko mußt du einfach eingehen. Außerdem ist doch deine Gesundheit 1000 mal wichtiger als eine Ausbildung und sollte absoluten Vorrang vor allem anderen haben. Wenn du möchtest, dann schreib mir doch mal!

Alles Gute,

Flipper

Ich selbst habe vor drei Jahren angefangen, mich selbst zu verletzen. Momentan läuft in meinem Leben alles ziemlich stabil, darum mußte ich schon ein Vierteljahr nicht mehr zum Messer greifen. Außer mir weiß bisher nur mein Freund davon. Meinem Bruder, er ist vor zwei Monaten 19 geworden, geht es schlechter, denn seine Freundin hat ihn gerade nach einem Monat verlassen und er gibt sich die Schuld dafür und ist sehr traurig. Darum fängt er jetzt auch an, sich selbst zu schneiden (bzw. er hat vor einem halben Jahr angefangen, als seine erste Freundin ihn verlassen hatte, dann aber wieder aufgehört), und ich weiß nicht, wie ich ihm helfen soll. An meine Eltern wenden will ich mich nicht, weil sie, denke ich, alles nur noch schlimmer machen würden. Ich möchte ihm auch nicht sagen, daß ich selbst bis vor kurzem SVV gemacht habe, weil ich schon recht schlimme Narben habe und daher fürchte, daß es eher als Motivation dienen könnte. Sein Problem ist auch, daß er sich anscheinend sowieso für weniger wert hält als andere und wie gesagt alle Schuld generell bei sich selbst sucht - und um andere nicht zu verletzen, verletzt er sich lie- ber selbst, damit die anderen nicht leiden müssen. Ich weiß nicht, wie ich das ertragen soll, dauernd neue Narben an seinen Armen zu sehen (im Moment kommen zwar erst alle paar Wochen neue dazu, aber dennoch). Kann mir vielleicht jemand Rat geben? 

hallo!
ich bins wieder socke,13(!) jahre und mache selbstverstümmlung.meine probleme werden immer größer:meine freundin hat neue narben an meinem arm gesehen(gehen die wieder weg????).sie hat mir nun gedroht mir die freundschaft zu kündigen wenn ich weiter mache!toll!wir verstehen uns erst seit anfang dieses schuljahres so gut.ich verstraue eh niemanden mehr.ich bin so oft enttäucht worden!ich denke aber,wenn sie meine richtige freundin wäre,würde sie mir doch helfen bzw. sich damit abfinden.momentan weiß ich nicht wie ich bei ihr steh.sie will seit einem jahr was von dem typ mit dem ich ein halbes jahr zusammen war und der wegen SVS schluss machte.ich würd mich freuen wenn sie einen freund hätte aber sie verlangt jetzt auch noch das ich sie verkuppel!ich halt das nicht aus!!!!jetzt machen meine eltern auch noch terror weil ich ja so ein "loser" bin da ich 4er schreibe!!!
ich dreh noch durch!!!!!

rutschsocke

Kümmere dich dringend um eine Therapie, um erst einmal jemanden zu haben, der dir Halt geben kann, alles andere wird sich finden!

Viel Glück!
Antje Schwarz

hey socke,hoffe es geht dir besser.ich habe genau das selbe durch gemacht wie du,mache es in letzter zeit weniger.erstma ich bin19jahre und habe das alles auch schon hinter mir und ich kann dir nur raten mach ne theraphie!!!das ist das beste was du machen kanst,ich wünschte ich hätte das so früh begriffen wie du,heute habe ich das gefühl das alles zu spät ist.eigentlich brauchst du dichn auch nicht zuschämen,aber ich weiss wie die umwelt auf sowas reagiert immer abstossend und angewiedert.daduch ist es schwer sich zu outen.aber irgent jemanden musst du haben dem du dich anvetrauen kannst,weil sonst rutschst du immer wieder in dieses loch und irgendwann kommt es dann zum totalen nervenzusammenbruch.brauch eigentlich gar nicht gross rumzureden,bin ja selber genauso drauf.
wenn du lust hast kannste ja zurück schreiben,würde mich freuen

hallo.ich bins mal wieder.
das war das schlimmste weihnachten das ich jemals erlebt habe!mein vater hat nur rumgemotzt und ich hatte mit jedem stress.ich war ohne hin schon den ganzen tag mieß drauf weil es in meinen augen eh keinen gott gibt.ich hab allen weihnachten verdorben!irgendwann hab ich dann nix mehr ertragen können und hab mich dann wieder geschnitten.ich wollte niemand etwas davon erzählen das bei mir alles so schlimm war.ich wollt nicht auch noch ihnen weihnachten versauen.

socke

Hallo!

Ich weiß zwar nicht, wo ich anfangen soll, aber ich werde einfach mal versuchen mein Problem zu beschreiben. Vielmehr habe ich eine Frage.
Ich lese ein Buch über Selbstverletzung (Levenkron „Der Schmerz sitzt tiefer“). Bin selbst betroffen und will mehr über das Thema erfahren, da ich irgendwie davon loskommen will. Ich weiß, dass da ein Buch vielleicht nicht so das Wahre ist, aber das ist nebensächlich. Nun bin ich auf Kapitel gestossen („angeboren oder erziehungsbedingt?“), das mich zum Grübeln bringt. So wie ich es verstanden habe, nennt Levenkron mangelnde Liebe der Eltern als eine Ursache/Voraussetzung von SVV. Meine Eltern aber haben mich mit sehr viel Liebe aufgezogen, mir mangelte es an nichts. Auch habe ich gelesen (auf „rote Tränen.de“), dass Menschen, die sich selbst verletzen, mangelndes Selbstbewusstsein haben. Soweit ich das beurteilen kann trifft das ebenfalls auf mich nicht zu. LEIDE ICH JETZT NICHT WIRKLICH AN SVV??? WAS IST ES DANN??? In einem folgenden Kapitel beschreibt Levenkron, wie es zu SVV kommen kann („Abhilfe schaffen bei emotionalen Schmerz“). Mit dem dort Beschriebenen kann ich mich wiederum völlig identifizieren. Vielleicht habe ich die Sache mit dem Elternhaus und der Erziehung falsch verstanden, aber ich hätte das schon gern gewusst und weiß sonst nicht, wen ich fragen soll.
Ich fing vor 5 Jahren an, mich zu verletzen. Erst habe ich mir aus Wut heraus den Arm aufgekratzt, mittlerweile nehme ich Scheren oder andere spitze Gegenstände. Ich habe schon ein paar mal „Pause“ gemacht (verspürte aus irgendeinem Grund diesen Drang nicht), im Moment ist es aber wieder akut. Ich habe mich vor ca. 1,5 Jahren meinem Freund anvertraut, der konnte zwar nichts machen, aber es hat gutgetan, zu reden. Als es jetzt wieder schlimm wurde (hab es vorher ca. 8 Monate nicht gemacht), habe ich erst versucht, es zu unterdrücken, mich aber dann jedes Mal, wenn ich es nicht tat, übergeben müssen. Ich habe alles in mich hinein gefressen (fühle mich schlecht bei dem Gedanken, so etwas „Krankes“ zu tun) bis ich es meinem Freund dann PER SMS gesagt habe. Es ging nicht anders, hätte es ihm nie ins Gesicht sagen können. Er hat mir zugehört (haben 2 Tage später geredet) und das hat mir Kraft gegeben. Was mich überrascht hat, war, dass ich ganz frei und „normal“ drüber reden konnte, so als redete ich davon, was ich den ganzen Tag über gemacht habe. IST DAS NORMAL?? Auf jeden Fall hat er mir Kraft gegeben, einfach nur, weil ich mich ihm anvertrauen konnte. Ich weiß, dass er immer für mich da sein wird!!! Jetzt habe ich mir erst mal dieses Buch gekauft, das er auch lesen möchte, um mich vielleicht ein kleines bisschen verstehen zu können (er hat immer Angst, ich würde mich umbringen, aber das ist ganz und gar nicht der Fall!!!). Nur weiß ich nicht so ganz, was ich von der Familien- und Erziehungssache halten soll. Vielleicht können sie mir das ja helfen. Ich wäre ihnen sehr dankbar! Ich bilde mir das alles doch nicht ein und verletzt mich, weil ich Spaß dran habe!!

Danke im Voraus! Würde mich sehr freuen, wenn sie eine Antwort auf meine Fragen hätten!

Biene

Liebe Biene!

Ich finde es super, wie offen und verantwortungsbewusst du an die Sache herangehst. Du wirst es ganz sicher schaffen, davon bin ich überzeugt.

Es gibt selbst bei den bestbemühten Eltern Verhaltensweisen, die ein Kind ernsthaft schädigen können. Viele dieser Verhaltensweisen der Eltern treten so früh im Leben des Kindes auf, dass das Kind sich daran nicht erinnern kann, jedoch gerade deswegen stark von ihnen geprägt wird.

Sehr interessant finde ich deine Feststellung, dass du dich übergeben hast, als du deinen Drang nach Selbstverletzung unterdrückt hast. Das deutet für mich - rein gefühlsmäßig - darauf hin, dass etwas in dich hineingedrückt worden ist, was du - richtigerweise - wieder herauslassen möchtest. Das Herauskotzen ist ein typisches Symptom dafür.

Vielleicht ist das sich selbst Aufschneiden ein Versuch, sich etwas, das mal in einen Hineingedrückt wurde (auf psychischem oder evtl. auch körperlichem Wege), wieder herauszuholen;; den Körper zu öffnen, damit das, was da durch Übergriffe von außen hineingekommen ist, wieder herauskann.

Natürlich kann das nicht wirklich so funktionieren. Aber es könnte ein unbewusster, hilfloser, aber berechtigter Versuch sein, weil es sich eben so anfühlt, dass etwas dem Körper oder am ganzen System hinzugefügt oder hineingestaucht wurde und "herausgeschnitten", d.h. entfernt werden sollte.

Versteh dies bitte nur als einen Tipp, mal in diese Richtung in dich hineinzuhorchen (hineinzufühlen). Vielleicht kommst du drauf, was dir "zuviel" war und möglicherweise noch ist.

Eine Idee dazu, damit du weißt, was ich meinen könnte: Wenn Eltern z.B. dem Kind stärkere Gefühlsäußerungen verweigern, indem sie es mit irgendwelchen Maßnahmen zwanghaft davon abbringen, z.B. sofort mit etwas Süßem oder kritisieren oder fragen, was denn die anderen Leute davon denken sollen oder dem Kind einfach einzureden versuchen, es hätte gar keine Schmerzen oder keinen Kummer, oder was auch immer, dann gilt das als normal und außerdem würdest du dich daran nicht mehr erinnern, weil sich sowas dann sicher schon vor dem 4. oder 5. Lebensjahr abgespielt hätte. Dennoch könnte es nachhaltig auf dich so wirken, dass du nicht mehr imstande wärest, Gefühle unbekümmert zu erleben und sie auch noch zu äußern (wobei das erste noch wichtiger ist als das zweite).

Schau einfach mal eine Zeitlang zu, wie in deiner Familie mit Gefühlen umgegangen wird. Auch zwischen deinen Eltern. Vielleicht fällt dir etwas auf, auf dem du dann aufbauen kannst.

So intelligent wie du bist wirst du das auf jeden Fall auflösen können, wenn du dran bleibst. Da bin ich absolut sicher.

Liebe Grüße
Anke

ich weiß nicht mehr weiter!!!vieleicht kann mir ja hier endlichjemand helfen!!
aus anderen einträgen von mir könnt ihr herauslesen dass ich mich selbstverstümmle und auch schon im krankenhaus zum nähen war.meine situation hat sich eigentlich gebessert.ich hatte mir vorgenommen mich zu bessern was das schneiden angeht.am donnerstag hatte dann meine freundin julia wegen irgendwas angerufen.wir sind dann auch auf das thema schneiden gekommen und haben ne stunde darüber geredet.sie sagte mir dann auch das sie zusammen mit 2 anderen freundinnen am tag des besagten unfalls zu unsrer klassenlehrerin gegangen ist.sie erzählten von meinen problemen und das ich mich schneide.ich hab jetzt angst dass meine lehrerin dass meinen eltern sagt!!!!!darf sie das überhaupt?sie hat sich auch bei ihrem phsychologen darüber schlau gemacht was man damit am besten machen kann und so.

am freitag sagte mir meine andere freundin ,claudia, sie würde fressattaken bekommen.und das wegen mir weil sie sich so große sorgen macht das ich mir was ernstes antue.was soll ich denn jetzt machen????ich halt das alles nicht mehr aus!ich hab angst das die lehrerin was meinen eltern sagt,das meine freundin wegen mir leidet und dass ich noch mehr leuten wehtue.ich würde gerne aufhören aber das geht nicht!!!am freitag war ich tapfer und hab meine ganzen rasierklingen julia gegeben.


bitte helf mir doch jemand!

socke

Liebe Socke,

es scheint so, als ob sich alle rundherum Sorgen um dich machen, mit der Folge, dass du Schuldgefühle und Ängste bekommst. Dass du dich selbst verletzt, wird nicht lange ein Geheimnis für deine Eltern bleiben, ob deine Lehrerin mit ihnen spricht oder nicht. Vielleicht solltest du doch Vertrauen zu deinen Eltern haben und sie um Hilfe bitten. Der einzige Weg, den es aber letztendlich für dich zu geben scheint, ist doch dir eine/n Therapeutin/en zu suchen, um die
hinter deinen Selbstverletzungen steckenden, möglicherweise unbewussten Ursachen herauszufinden
und Möglichkeiten zu ergründen, wie diese Konflikte gelöst werden können, ohne dass du dich verletzt.

Ich wünsche dir alles Gute
Antje Schwarz

Also ich denke, wenn das Mädchen Vertrauen zu seinen Eltern haben könnte, dann hätte es dieses schlimme Problem gar nicht.

Es ist naiv und gefährlich, so einen Ratschlag zu geben, ohne zu wissen, was nach Meinung von Socke passieren würde, wenn ihre Eltern das erfahren würden. Vielleicht hat das Mädchen absolut recht mit seinen Befürchtungen, welcher Art auch immer diese sein mögen.

Also, Socke:
Erste, ernstgemeinte Frage:

Was befürchtest du, was deine Eltern tun oder denken würden, wenn sie erfahren würden, dass du dich verletzt?

Wären sie noch besorgter und liebevoller und würdest du dich davon erdrückt fühlen?
Oder würden sie schimpfen oder strafen?
Oder was sonst?

Wenn du das aussprichst und auch uns mitteilst, können wir dir bezüglich deiner Eltern vielleicht auch einen Rat geben.

Ansonsten möchte ich dich fragen:
Offenbar findest du dieses selbstzerstörerische Zwangsverhalten selbst nicht gut. Hast du dir schon einmal selber eine erwachsene Vertrauensperson gesucht, der du das anvertrauen kannst und bei der du dich auch sonst über deine Gefühle und Probleme aussprechen kannst?

Das könnte eine Psychologin sein (ich vermute, eine Frau wird besser für dich sein), aber zunächst könnte es auch eine warmherzige gescheite andere Frau sein. Früher hatten Kinder und Jugendliche jede Menge anderer Verwandte um sich - ältere Geschwister/Schwestern, unverheiratete Tanten, Großmütter, Großväter, Ammen, Kindermädchen, usw., mit denen sie sprechen konnten und die auch Einblick in die familiäre Situation hatten und oft wirklich helfen konnten. Heute ist man als Kind mit seinen Eltern abgeschlossen wie auf einer Insel und meist also ziemlich allein.

Lehrerinnen könnten gute Ansprechpartnerinnen sein, aber diese fühlen sich meist gleich verpflichtet, die Eltern aufzusuchen. Dummerweise werden sie auch von ihrem Arbeitgeber, dem Staat, mehr oder weniger auch dazu verpflichtet. Bzw., wenn deine Eltern ihnen mal vorwerfen würden, warum sie ihnen das nicht weitergesagt haben, dann haben die Lehrer schlechte Karten. Daher kann ich eine Lehrerin nur bedingt empfehlen. Es sei denn, es gibt bei Euch eine Vertrauenslehrerin. Diese könntest du aufsuchen und sie erst fragen, ob sie zum Schweigen verpflichtet ist. Wenn sie das wirklich ist, dann könntest du dich ihr anvertrauen.

Ich empfehle dir, dir fest vorzunehmen, eine liebe, verständige Erwachsene zu finden, mit der du aufrichtig reden kannst und die dir glaubhaft verspricht, nichts deinen Eltern zu sagen. Wenn du dir das fest vornimmst und alle Erwachsenen, die du kennst, daraufhin "abklopst", dann wirst du ziemlich sicher jemanden finden. Oft ist es nicht einmal nötig, gleich seinen Namen zu sagen. Einfach erzählen und abwarten, was der/die andere dazu sagt.

Gleichaltrige Freundinnen können dir in so einer schwierigen Seelenlage nicht ausreichend helfen, dafür haben sie zu wenig Lebenserfahrung. Aber zu deinen Freundinnen möchte ich dich beglückwünschen! Du scheinst ein sehr nettes Mädchen zu sein, wenn du solche Freundinnen hast, die sich ernsthaft um dein Wohlergehen kümmern und sogar mitleiden. Sei dankbar dafür und mach dir nicht deswegen auch noch ein Problem. Natürlich kannst du an der Stärke ihrer Sorgen um dich erneut ablesen, wie ungünstig dein Verletzungsverhalten ist - aber das weißt du ja eh schon.

Wie alt bist du denn? Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, dass du eine Therapie beginnen kannst, ohne dass du vorher mit deinen Eltern sprechen musst.

Für alle, die sich jetzt hier empört gegen mich äußern werden: Ich weiß aus eigener Erfahrung, wovon ich spreche.

Und du kannst dich natürlich jederzeit weiter hier melden! Toi, toi, toi, nur Mut, du hast ja schon einen guten Anfang gemacht.

Gruß,
Anke

Aus meiner Praxiserfahrung weiß ich, dass Selbstverletzung nicht unbedingt damit zu tun haben muss, dass die Beziehung zu den Eltern schlecht ist. Meist ist es sogar ausgesprochen positiv und die Jugendlichen wollen nicht, dass die Eltern von ihrem selbstverletzenden Verhalten wissen, weil sie ihnen nicht weh tun wollen - sie tun sich lieber selbst weh. Da es jedoch sehr wohl meist einen Zusammenhang zur Eltern-Kind-Beziehung gibt, geht der Weg auch nicht daran vorbei, diese Beziehung zu klären. Deshalb gibt es in einer Psychotherapie auch Elterngespräche, in denen jedoch die Schweigepflicht des Therapeuten sowohl gegenüber den jugendlichen Patienten als auch gegenüber den Eltern gewahrt wird - jeder hat so seinen Schutzraum.
Auf jeden Fall ist hier professionelle Hilfe notwendig und jeder Jugendliche ab 15 kann sich auch allein an eine/n Therapeutin/en wenden, um gemeinsam zu überlegen, welche Wege beschritten werden können, um eine Therapie zu beginnen.
Diesen Weg würde ich auch Socke empfehlen. A.S.

Selbstverständlich ist fachmännische Hilfe vonnöten. Und selbstverständlich muss die Eltern-Kind-Beziehung geklärt und aufgearbeitet werden.

Aber genau DAZU braucht sie die Therapie, um das wirklich tun zu können. Sie VORHER auf eigene Faust zu den Eltern zu schicken, ist nach meiner Erfahrung unrealistisch und gefährlich. Was, wenn die Eltern ohne jedes Verständnis reagieren? Was, wenn sie das Kind dann noch mehr unter psychischen Druck setzen - dass es IHNEN auch noch "sowas antut" - IHNEN "solche Schande" bereitet usw. usf? Sie hat ja ohnehin schon Schuldgefühle, weil sie sich in der Rolle sieht, den anderen ständig ihr andernfalls so schönes Leben zu verderben (was eine völlig irrige Annahme ist, liebe Socke! Siehe auch weiter unten.)

Wie soll das Mädchen das dann verkraften, und wie soll sie dann zu einer Therapie kommen?
Dass Socke kein solches Verhältnis zu ihren Eltern hat, dass sie sich ihnen anvertrauen könnte, ist schon aus ihren Postings zu entnehmen:
Und zudem ist Socke leider erst 13 Jahre alt, wie ich inzwischen ebefalls ihrem früheren Posting entnommen habe:
Ich sehe bisher nur die Möglichkeit, dass sie sich eine erwachsene Vertrauensperson sucht, sich dieser anvertraut, und dass DIESE Person dann mit ihr zusammen einen Weg ausarbeitet. Dass diese Person vielleicht mit ihr zu einem Arzt geht, dort das Problem mit ihm und ihr bespricht und den ARZT dann mit den Eltern sprechen lässt. Ärzte haben im allgemeinen ein hohes Ansehen, auch bei Eltern, so dass diese ihn dann vielleicht ernst nehmen würden und sachgerecht auf Sockes Problem eingehen würden - d.h. ihr zu einem Therapieplatz verhelfen würden (d.h. diesen nicht verhindern würden).

Jedenfalls, Socke: Halt die Ohren steif! Und glaube bitte auf keinen Fall, dass DU jemals daran „schuld“ bist, dass es deinen Eltern schlecht geht! Erwachsene sind für sich selbst verantwortlich. Und eigentlich auch noch für ihre Kinder! Vielleicht brauchen auch deine Eltern psychologische Hilfe. Vielleicht brauchen sie sie sogar noch mehr als du, das ist keineswegs ausgeschlossen. Vielleicht bist du die Vernünftigste in deiner ganzen Familie - weil du anerkennst, dass etwas nicht in Ordnung ist und verbessert werden sollte.

Daher Kopf hoch, sei mutig und such dir Hilfe! Bleib am Ball!

Ich hab Angst vor mir selbst, kann mich nicht kontrollieren. Die Sehnsucht mir selbst weh zu tun wird immer größer, dabei hatte ich sie einst im Griff. Aber im Moment hab ich das Gefühl, daß ist die einzige Möglichkeit dem Streß und den Gedanken zu entkommen. Die Klinge ist zu einem Freund geworden, jemand der mir hilft alles andere aus meinen Gedanken zu sperren. Aber dann sehe ich die Verletzungen und fühle mich noch elender.

Liebe Chris,

wenn der Impuls, dich selbst zu verletzen, von dir nicht mehr kontrolliert werden kann, liegt es daran, dass der ursächliche unbewusste Konflikt zur Lösung drängt. Es ist wie bei einem Dampfkessel, der unter Druck steht und Dampf ablassen muss. Dein Ventil ist, dich selbst zu schneiden. Dann ist das Messer dein bester Freund, weil es für dich so etwas wie eine Lösung, Entspannung ist. Hinterher geht es dir schlechter, weil nun noch ein Problem dazu gekommen ist - die Wunde - und so entwickelt sich dann der Teufelskreis aus dem Druck, dich selbst zu verletzen, und Schuldgefühlen. Um dem zu entrinnen solltest versuchen, herauszufinden, wo die Ursachen für dein Symptom liegen,um so zur Lösung der hierdurch entstandenen unbewussten Konflikte zu gelangen, damit du keine Angst mehr vor dir selbst haben musst. Unterstützung könntest du da von einer/m Therapeutin/en erhalten, da es schwierig ist, diesen Weg allein zu beschreiten. Adressen kannst du z.B. unter www.vakjp.de finden.

Ich wünsche dir viel Glück!
Antje Schwarz

hallo erst mal!

ich hatte in der letzten zeit kaum gelegenheit ins internet zu gehen.aber ich hatte einen guten grund.ich traf mich immer öfter mit bekannten in unserer stadt.ich lernte auch einen jungen kennen in den ich mich verliebt hab.er ist 16 und kifft manchmal.er hört aber damit auf.genauso wie ich mit dem schneiden aufhöre!bis jetzt hab ich es eine woche geschafft und ich were durch halten.thomas (der kerl) und ich sind zusammen.ich hab ihm meine geschichte erzählt und er fand es scheiße dass ich das gemacht HATTE.mir geht es viel besser.endlich habe ich wieder jemand an dem ich mich festhalten kann.mir fällt es auch viel leichter über meine probleme zu reden.ich habe alle spitzen gegenstände aus meinem zimmer weggemacht.die rasierklingen hat meine freundin,die zirkelspitze ist im mülleimer und mein messer im letzten eck von meinem zimmer.mir geht es immer besser!!!

bitte drückt mir die daumen dass ich es ganz hinbekomme!!!! tschüss socke

Vor einigen Monaten hab ich noch mit meinem besten Freund gekämpft, um ihm sein Messer wegzunehmen. Er wollte sich damit vor meinen Augen verletzen, um mir deutlich zu machen, wie er sich fühlt. Als die Klinge meine Haut verletzte und er dies sah, sackte er förmlich in meinen Armen zusammen und weinte wie ein kleines Kind. Seitdem haben wir lange und intensive Gespräche über ihn und seine Probleme geführt. Später sagte er mir mal, wieso er sich vor meinen Augen verletzen wollte, was ja eigentlich ein recht seltenes Ereigniss von SVVlern ist. Er dachte zum einen, er wär allein und wenn ich wüßte, was er tut, würde auch ich mich abwenden, zum anderen hat er gehofft, daß ich einfach nur da bin für ihn.
Einige Zeit später brach für mich einiges zusammen, wußte selbst keinen Ausweg mehr und verfiel der Klinge... Erst da konnte ich seine Empfindungen verstehen, was ihn dazu getrieben hat, sich selbst zu verletzen, das befreiende Gefühl von Schmerz nachempfinden und den Teufelskreis, den das nach sich zieht...
Inzwischen versuch ich, standhaft zu bleiben und mir, wenn ich es gar nicht mehr aushalte anders weh zu tun, als mir die Arme aufzuschneiden. Z.B. indem ich mir einen Eiswürfel solange auf die Haut presse, bis der Schmerz mich erreicht hat. Es fällt schwer, "vernünftig" zu sein, aber gemeinsam mit meinem besten Freund schaff ich es. Wir stützen uns gegenseitig, weil wir gut verstehen, was der andere empfindet.
Wieso ich das hier schreibe? Ich möchte allen, die sich selbst verletzen Mut machen, daß man es schaffen kann. Vielleicht fühlt man sich allein, aber nicht immer ist man es auch. Ich hatte mit SVV angefangen, als ich dachte, meinen Freund zu verlieren, weil er in einer neuen Beziehung steckte und deshalb keine Zeit mehr zu haben schien. Im nachhinein war das albern, aber wenn so viele Dinge um einen herum auf einmal zusammenbrechen, dann fühlt man sich schnell einsam und von der Welt verstoßen.
Jeden treibt etwas anderes dazu, sich selbst Schmerzen zuzufügen. Deshalb kann es auch kein universelles Heilmittel geben. Aber ich kann - aus eigener Erfahrung heraus - nur jedem raten zu versuchen, die Ursache zu finden und dagegen vielleicht etwas zu unternehmen. Gerade, wenn nach Streitereien oder Missverständnissen das Bedürfnis zum SVV steigt, kann man versuchen mit einem klärenden Gespräch vieles aus der Welt zu schaffen. Das sind vielleicht alles nur leere Worte, kommen sie doch von einem Geschöpf, daß nur mit größter Anstrengung der Klinge entsagen kann. Aber ich kann jedem nur raten, Hilfe aufzusuchen, vertraut Euch einem Thearapeuten an oder überwindet Euch und erzählt es jemanden, von dem ihr glaubt, vertrauen haben zu dürfen. Sciher hat nicht jeder das Glück wie ich, einen Freund zu haben, der so intensiv nachempfinden kann, wie ich mich fühle, was ich empfinde, wenn ich die Klinge sanft über die Haut streichen lasse, das Blut langsam kleine Tröpfchen bildet...
Es ist schwer, die Gedanken, die wild in meinem Kopf kreisen in die richtigen Worte zu packen. Trotzdem hoffe ich vielleicht jemanden ein bischen Mut gemacht zu haben.

hallo erst mal wieder.
ich hab eigentlich gedacht ich würde jetzt mit hilfe meines freundes aufhören mich zu schneiden,aber das geht nicht.bist letzte woche sonntag hab ich es 3wochen ausgehalten,aber als ich dann bei meiner cousine war,krach mit allen bekam und mein freund nicht da war heb ich mir eine nadel genommen und mich wieder geschnitten.ích glaube mein freund ist der einzige der das versteht.er war selbst mal vor nem jahr wegen einem schicksalsschlag drogenabhängig geworden und fing an zu kiffen.das tut er jetzt aber nicht mehr.benny gibt mir immer das gefühl das jemand da und auf mich achtgibt.
bei und in der stadt war kirmes.eine bekannte hatte stress mit ihrem freund bekomen und hat sich deshalb geschnitten.vor meinen augen.als ich das sah bekam ich irgendwie angst,aber auch lust mich wieder zu schneiden.benny kam zu mir,nahm mich in den arm und sagte das er mich liebt.das hat mir geholfen und mir ging es "etwas" besser.als ich dann zu hause war und schlafen ging,bekam ich irgendwie einen anfall und ganz schreckliches verlangen nach schmerz.ich sah auch immer wieder vor mir wie ich mir am sportfest so tief in die haut schnitt dass ich genäht werden musste.mir gings richtig scheiße.
am sonntag war ich mit meinem freund und bekannten in der disco.ich bekam mal wieder mit wie sich ein mädchen den ganzen arm aufschnitt.am liebsten wär ich zu ihr gegangen,hätt ihr die klinge aus der hand gerissen und mich selbst geschnitten.wenn ich an dem tag nicht so viel wodka getrunken hätte,wäre ich wohl durchgedreht.als benny das mitbekam hat er mich wieder in den arm genommen.was mich so tierisch nervt ist,dass keine von meinen freundinnen mal auf die idee kommen würde mich in den arm zu nehmen wenn es mir schlecht geht.das gibt mir irgendwie das gefühl dass sie sich vor mir eckeln.wahrscheinlich ist es auch so.
bei mir ist es jetzt schon des öfteren vorgekommen dass ich alkohol trinke oder einfach nichts esse wenn es mir schlecht geht.da jetzt meine eltern auchnoch rausbekommen aben dass ich rauche,wird das noch schlimmer.sie meinten wenn ich es nicht lasse darf ich nicht mehr vor die tür!wenn ich jetzt auch noch das rauchen aufgeben soll,dreh ich durch.meine eltern denken in letzter zeit eh dass sie nur noch mit mir rummotzen können und mir alles verbieten können.benny ist eh schon bei ihnen drunter durch weil er raucht...
ich habmittlerweile gemerkt,dass ich hilfe brauche.aber ganz entschlossen zu ner terapie zu gehen bin ich noch nicht.ich hab mich versucht im internet schlau zu machen,fand aber nichts.im telefonbuch bin ich auf eine nummer gekommen.das ist irgendwas mit therapien für suchtkranke.aber selbst wenn ich eine therapie mache,würden es doch meine eltern mitbekommen.allein schon wegen dem bezahlen und der krankekasse.ich bin ja erst 14!

bitte sag mir doch was ich machen soll

socke

Hi socke,
ich will etwas zum Ende deines Posting sagen. Du schreibst dort, daß du eine Therapie gerne machen würdest, nur das es halt Schwierigkeiten gäbe.
Du solltest nicht warten und solange weiter suchen, bis du Hilfe und einen Therapieplatz gefunden hast. Mit deinen Eltern wirst du dich einigen müssen. Ich glaube sogar, daß es dir zu Gute kommen würde, fielen die Heimlichkeiten endlich weg.
Vielleicht habt ihr einen Schulpsychologen oder eine Lehrerin, der du vertrauen kannst? Die Mutter einer Freundin tut es auch, oder du gehst mal zu pro familia ( kannste auch anrufen ), und fragst da, was du tun kannst. Oder du rufts einfach mal in einem Frauenhaus an. Vielleicht wissen die einen Rat? Du könntest auch zu einer/deiner Ärtzin gehen, und sie fragen.
Wenn jemand mitkäme zu deinen Eltern und ihr gemeinsam über dein Problem sprechen könntet, dann würden es für dich sicher leichter sein zu reden, und sie könnten besser begreifen, wie ernst es dir ist.

Viel Erfolg
Martin

guten Tag

unser Sohn (2Jahre alt) will seinen willen durchsetzen,indem er sich schmerzen zufuegt(schlägt seinen Kopf auf den Boden, oder an die Tuer ,usw-) will keinen kindergarten kein fruehstueck (nur nutella mit loeffel) kein mittagessen kein abendessen (nur milchschnitte ) nicht ins Bett gehen , sehr nervoes
hat auch untergewicht

Liebe Annecke,

Sie sollten mit Ihrem Sohn eine/n Kinderpsychologin/en aufsuchen. Da er noch sehr klein ist, sollte schnell eine Lösung gefunden werden können. Adressen bei Ihrer Krankenkasse, Kassenärztliche Vereinigung oder unter www.vakjp.de .

Ich wünsche Ihnen alles Gute
Antje Schwarz

hallo.

ich weiß nicht mehr weiter.gestern in der schule kam meine klassenlehrerin zu mir und meinte sie müsse noch mit mir wegen etwas zur direktorin.ich blickte erst gar nicht durch was ich da soll.
als wir dort ankamen meinte meine klassenlehrerin ich hätte ihr am montag wegen einem komentar von mir einen schock gegeben.wir sprachen über den amog-läufer in erfurt.ich sagte bei der diskussion dass ich es zum teil verstehen kann wenn man einen solchen hass auf jemand hat.übertrieben jemanden umzulegen find ich schon´.so sagte ich es ihnen auch.meine direktorin begann auch ein gespräch mit mir ich hätte mich seit einem jahr total zurückgezogen.vorher war ich in der schülerzeitung,chor aktiv und jetzt hätte ich mich zurückgezogen.das ist ja auch richtig.da meine klassenlehrerin erst seit diesem jahr auf meiner schule ist,wusste sie nicht wie mein verhalten war.wir kamen auch auf meine negative einstellung bestimmter dinge zu sprechen.auch dass ich manchmal depressiv bin und das das vielleicht etwas mit der sache vom sportfest zutuen hat.ich wante nur meinen kopf weg.sie erzählten mir dass sie auch schon davor standen meine eltern zuverständigen.ich sagte dass ich das nicht will.
in der schule war ich nach diesem gespräch ertmal total fertig und hatte angst dass sie meine eltern anrufen.ich bat meine freundin drum mit meiner lehrerin zu sprechen dass sie es nicht machen soll.meine lehrerin sagte zu meiner freundin sie solle mich überreden zu einem gespäch über meine proble zu ihr zu kommen.sie dachte auch gleich an einen psychologen.die beste freundin meiner lehrerin ist eine,und sie würde es billiger machen und es wurde auch gleich über einen kostenvoranschlag geredet.meine freundin würde es sogar bezahlen dass meine eltern nichts mitbekommen.mir kommt es so vor als würden sie über meinem kopf entscheiden.ich will nich zu einer psychologin!ich bin mir noch nicht mal sicher ob ich mit meiner lehrerin über meine probleme reden will(eigentlich geht es mir ja gut,ich hab freundinnen,einen freund der mir total hilft,ich gewöhne mir langsam das selbstverletzen ab aber das einzige problem ist dass ich von meinen eltern unterdrückt werde.ich bin 14 und werde wie eine12jährige behandelt.dh um 7 muss ich daheim sein,ich darf nicht zu leuten die meine eltern nicht kennen zb einen geburtstag,sie werfen mir vor ich würde kiffen weil von 100%bekannten in meiner stadt vieleicht 8% kiffen.aber kiffen werd ich bestimmt nicht.sie denken ja auch meine freunde würden mir in der jugenddisco pillen in die getränke mischen.wie sollen sie das machen wenn ich es in der hand halte?sie denken auch mein freund hätte mich zum rauchen angestiftet usw)
meinem freund hab ich die sache erzählt,was er darüber denkt weiß ich nicht.ich hab angst das sie mich zu einer phsychologin schicken und über meinen kopf entscheiden.was soll ich tuen?

socke

Hallo socke,
ich finde es gut, wenn du dich mit dem Gedanken an eine Therapie trägst. Ich habe eine mittlerweile 14jährige Tochter, die sich seit gut einem Jahr selbstverletzt. Seit einem Jahr geht sie zu einer Beratungsstelle zur Gesprächstherapie. Das ist total unproblematisch, kostet nichts etc. Falls du interessiert bist kannst du auf meiner HP http://www.rotelinien.de.vu unter Links nachsehen. Wir haben gute Erfahrungen mit einer Beratungstelle gemacht.
Liebe Grüße von Line

hallo socke!

erst mal kann ich dich sehr gut verstehen. ich selbst leide seit 2 jahren an selbstsverletzung.
die anderen meinen es einfach nur gut, dich zum psychologen zu schicken. ich selbst war wegen meiner selbstverletzung vor 2 tagen beim psychologen. ich hab mich selbst dazu entschlossen, weil ich eingesehen hab, das ich ohne fremde hilfe da nicht mehr raus komme.
es war nicht so schlimm beim psychologen. der kann wirklich helfen. doch ich mach keine therapie bei ihm, weil ich dazu das einverständnis meiner eltern brauche (weil ich noch minderjährig bin). meine eltern dürfen von dem aber nichts wissen. deshalb hab ich die behandlung abgebrochen. also socke, glaub mirs geh einfach mal hin, schau dir das nur mal an, du kannst jeder zeit wieder gehen.
also wünsch dir viel glück und halt dir die daumen!!!
niki

Hi Socke!
Erstmal: ich kann, glaub ich, ziemlich gut verstehen wie du dich fühlst! Ich habe zwar keine Probleme mit meinen Eltern aber ich habe auch wahnsinnige Angst davor zu 'ner Psycholgin (erster Besuch demnächst *bibber*) und mit ihr zu reden...
Aber ich bin der Meinung das du,gerade um etwas Abstand zu deinen Eltern zu gewinnen mit jemandem reden solltest! Ich bin mir fast 100%ig sicher das sie dir helfen wird deine Eltern mal aus einer anderen (ihrer) Sichtweise zu sehen oder (falls du noch schlimmere Probleme mit ihnen hast, als du geschrieben hast) dir helfen wird das dich ihr Verhalten nicht so runterzieht das du "Unsinn" machen musst...
Wie wär's wenn du es erst mal versuchst, hinterher kannst du's immer noch abbrechen (so hab ich mir auch Mut gemacht)! Wichtig ist nur das DU es willst und du es nicht machst weil deine Lehrerin, Freundin oder sonst wer es will! Es geht hierbei um dich!!
Und keine Angst- deine Eltern werden nicht herraus finden... warum hast du davor eigentlich solche Angst?
Na, ich hoffe du überlegst es dir und wünsche dir ganz viel Mut und Kraft!
UnlovedGirl

hallo

gestern hatte ich mit meiner mutter ein gespräch,warum ich nicht immer raus darf und so.wir kamen auch auf mein verhalten zu sprechen.das ich rauche und mich total von der familie abgegrenzt hab.sie sagte mir das sie so oft versucht hatte mit mir normal ein gespräch zu führen ich aber immen abgeblogt habe.sie fragte dann auch warum ich nie t-shirts anhabe.ich sagte ich hätte oft kalt.sie fragte dann warum ich mich schneide.ich erzählte ihr dann dass mich jeder vor knapp einem jahr im stich gelasssen hat.alles erzählte ich ihr nicht.ich frage mich warum sie mich nicht schon früher darauf angesprochen hat.warum kann ich kein normales gespräch mit ihr führen?als ich vor 3tagen bei meinem freund war bekam ich mit wie er mit seiner mutter rum alberte.ich kann das irgendwie niht machen!ich wünsche mir so sehr das alles wieder normel wird und ich gesund werde(gestern hatte ich mich wieder soweit das ich mich in die oberschenkel ritzte und mit dem messer auf der ader die haut abschabte)

socke

hi !

meine mutter weiß nicht dass ich vor paar monate damit anfing mich zu ritzen! sie würde es nicht verstehen!
Ich habe ihr einmal beigetragen dass ich rauche, weil ich so viel problem hab, mitdem ich nicht klar komm. sie hat es nicht verstehen können, war entsetzt, und sagte mich es heimlich zu machen.
wenn sie das, nicht verstehen könnte, kann ich ihr nicht erzählen dass ich mich selbstverletzt.
Leider, denn ich hab mein mutter unheimlich lieb, ich weiß dass sie so viel für mich getan hat.
Ich wurde gern auch daraus kommen, aber allein, werd ich nicht die kraft haben !

Fast möchte es mir leid tun, dass ich so lang nicht hier war. Wenn ich die neu dazugekommenden Texte lese, überkommt mich ein Schauer... Die Verzweiflung und Angst, die in den Worten schwingt, berührt meine Seele ungemein. Es sind so viele bekannte Gefühle und Gedanken, die dort niedergeschrieben sind...
Der Grund, weshalb ich so lang nicht hier war ist der, dass ich Abstand gewinnen mußte. Ich hab es geschafft, zumindest im Moment, aufzuhören, mir selbst weh tun zu müssen. Die Gedanken daran sind noch immer in meinem Kopf, werden wahrscheinlich nie wirklich verschwinden.
Ich bin hierher zurückgekommen um euch allen Mut zu machen, dass es möglich ist, abzuspringen von dem Zug, der den verflixten Teufelskreis immer und immer wieder durchfährt. Der Weg den ich im Moment gehe ist verdammt steinig und hinter jeder Ecke scheint ein Wegweiser zu einem Bahnhof zu sein, an dem ich auf den Teufelszug wieder aufspringen kann. Es ist schwer, aber es ist zu schaffen. Das wichtigste ist, dass ihr anfangt an euch zu glauben. Mir wurde gesagt, dass kein Mensch es wert ist, sich selbst zu verletzen. Und das stimmt. Leute, ich weiß, wie befreiend es ist, wenn der Schmerz die Seele betäubt. Aber ich weiß auch, wie schmerzhaft es ist, wenn die Wunden und Narben zurückbleiben. Es sind weniger die Wunden der Haut als vielmehr die der Seele, die neue Schmerzen auslösen...Der erste Schritt, den ich gemacht habe, war zu meinem Selbstzerstörerischem Verhalten zu stehen. Es hat sehr viel Kraft und Überwindung gekosten (und einen großen Schupser von jemanden, der zufällig meine "Krankheit" entdeckte), aber es ist schaffbar. Menschen, die sich mit ekelverzogener Mine und Unverständnis abwenden, sind mit Sicherheit riesige Steine auf dem neuen Weg. Aber solche Menschen sind es nicht wert, dass man wieder auf den Zug aufspringt. Dies zu lernen erfordert sehr viel Kraft und Selbstbeherrschung. Und wenn euch die Kraft verläßt, sucht nach anderen Mitteln euch wehzutun. Eiswürfel sind gute Schmerzmittel. Ich hab noch heute immer Eiswürfel im Tiefkühlfach...
Die Gedanken, die mir im Moment durch den Kopf gehen, kann ich gar nicht so recht in Worte fassen. Was ich grad geschrieben hab, dass klingt nach den Worten, die ich so lange selber ignoriert und überhört hab. Niemand kann mir jemals wieder da raus helfen, dachte ich. Und ich wollte auch nicht, daß mir jemand da raus hilft. Es war so wunderschön einfach die Welt durch körperliche Schmerzen auszuschalten...Und noch immer denke ich oft darüber nach, wie leicht es wär, wieder zurückzugehen. Wieso dieses wundervolle Gefühl verweigern, was mich überkam, wenn die Klinge meine Haut berührte, das Blut sich langsam zu kleinen Tröpfchen formte und hinunterlief? All das sollte ich aufgeben, nur um mich der Normalität der Gesellschaft anzupassen? Es hat lange gedauert, bis ich mir selbst gestehen mußte, dass ich mich nicht der Gesellschaft wegen von meinem Messer trennen mußte, sondern für mich selbst. Mit der Klinge zerstörte ich nicht nur meine Haut, sondern auch mich selbst. Es ist schwer, sich dies immer wieder vor Augen zu führen, aber ich möcht euch allen hier Mut machen, daß es schaffbar ist, ohne euch vorspielen zu wollen es wäre leicht. Die Realität ist niemals leicht, egal, welchen Weg ihr wählt. Und jeder für sich sollte entscheiden dürfen, welchen Weg er gehen mag und nicht von der "Normalität" gezwungen werden, so wie sie zu werden...

hi chrissi,
ich kenn dich zwar nicht, aber trotzdem bin ich stolz auf dich, du hast geschafft das alles weit weg von dir zu rücken, ich bin zwar keiner der sich selber verletzt, aber meine freundin tut es. es gibt hoffnung all diese texte zu lesen: "ich habe es geschafft davon loszukommen!" ich weiss das der weg lang und steinig ist... denn naiv bin ich nicht. aber ich bin für mein sternschen da und werde sie stützen. danke das hier auch leute sind die die anderen darauf aufmerksam machen das jeder davon loskommen kann!

ciao und bleib stark

hi melon tropic,

dankeschön. es tut gut, zuspruch zu erhalten für das, was man versucht zu tun. es fällt verdammt schwer das "richtige" zu tun, weil vielen gar nicht bewußt ist, wie es in jemanden aussieht, der sich selbst verletzt...
ich find es wunderschön, daß du zu deiner freundin stehst und versuchst ihr zu helfen, ihr beizustehen. es müßte viel mehr menschen wie dich geben. menschen, die nicht angewidert den kopf wegdrehen und sich nie wieder melden, obwohl man dachte, es wären wirklich gute freunde. es ist ein schwerer kampf, den ich jede minute kämpfen muß. und selbst leute, die anfangs zu mir hielten, verlassen mich, weil dieser kampf auch viel stärke von ihnen verlangt. deshalb kann deine freundin sich sehr glücklich fühlen, daß du für sie da bist, sie zu verstehen versuchst und sie unterstützst.
ich versuche, die menschen zu verstehen, nachzuvollziehen, wie es ihnen geht, wenn ich mich schlecht fühle. alles, was ich je verlangt hab, war freundschaft (keine beziehungen oder so...). aber ich scheine nicht der mensch zu sein, den man gerne lieb hat... es tut weh, wenn menschen, die man mag sich wieder entfernen, weil sie denken, ihre "arbeit" wäre getan. ich klammere mich wahrscheinlich zu sehr an die menschen, weil ich die einsamkeit nicht ertragen kann. denn nur, wenn ich alleine bin, kommen die gedanken an den schmerz. und es ist so verdammt schwer, stark zu sein, wenn man alleine ist...

Hallo!

Wer kann mir helfen. Meine Tochter wird 16 Jahre und schneidet sich in den Arm. Es tut mir so weh. Was kann ich tun, um ihr zu helfen. Zeigen will sie mit den Arm nicht. Ich weiß aber, dass sie seit fast 2 Wochen noch eine offenen Wunde hat, die nässt. An wen kann ich mich wenden, oder wer kann mir Tips geben, wie ich mich verhalten soll.

liebe gabi,

also erst mal find ich das sehr toll das du deiner tochter helfen willst.ich schneide mich schon seit einem jahr.meine mutter hat mich vor einigen wochen darauf angesprochen.sie meinte nur ich soll damit aufhören.mehr nicht.ich sage dir jetzt einfach was ich mir wünschen würde was meine mutter zu mir sagt ich weiß aber nicht wie deine tochter darauf reagiert.
fang mit ihr doch ein gespräch an warum si edas macht und sag ihr das sie mit dir über alles rden kann.
biete ihr an ihr zu helfen.
suche sachen aus dem internet raus ( www.selbsthass.com www.rotelinien.de usw...) und zeige ihr das es möglichkeiten gibt danmit aufzuhören.
such infos raus und mach dich schlau wie du ihr am besten helfen kannst.(da gibt es eine page für angehörige,aber ich weiß momentan nicht welche das ist)
du darfst sie aber auf keinen fall drängen etwas zu tuen was sie nicht wirklich will (in eine terapie oder zu einem arzt zu gehen,aber wegen der wunde würd ich sie zum arzt schicken oder ihr salbe geben,wenn sie ja nicht will dasdu die wunde siehst.das musst du verstehen.ich zeige meine meiner mutter auch nicht weil ich mich für jede einzelne narbe in den boden schäme)

ich weiß nicht wie das bei deiner tochter ist,aber ich hatte überhaupt kein vertrauen mehr in freunde und familie und hab mich total zurückgezogen.jetzt versuch ich wieder seit 3 monaten vertrauen aufzubauen.das ist schwer.noch immer hab ich das nicht geschafft aber ich mache fortschritte.vielleicht braucht deine tochter auch erst mal zeit um wieder vertrauen zu gewinnen...

ich wünsch dir viewl glück und ich wäre froh ich hätte so eine mutter wie dich!!!!

socke

hallo

mir geht es mittlerweile viel besser.seit einem jahr svv und ziemlicher dunkelheit in meinem leben,hab ich jetzt endlich begriffen das das leben auch schön sein kann.ich dachte ja immer dass mich keiner leiden kann und ich allein wäre.ich war vor einem monat mit der feuerwehr aus meiner stadt im zeltlager.ich kannte dort schon alle sehr lang und gut.in dem lager hab ich gelernt was wirklich freundschaft ist weil mir da wirklich jeder geholfen hat mit in dieser woche nicht zu schneiden.das klappte auch-ok-außer die ausgedrückte zigarette....aber das geht ja noch.nach dem lager hatte ich pfeifriches drüsenfieber.ich lag ne woche im bett und hatte auch zeit dazu über mich und mein dasein nachzudenken.oft dachte ich über einen satz nach den mir ein betreuer per sms schickte *gib deinem leben eine chance,es lohnt sich immer zu warten was morgen kommt* wenn ich bis morgen durch halte (was ich eh schaffe) hab ich mich seit 5 wochen nicht geschnitten.das letzte mal das ich das richtig tat war als mein vater zu mir sagte er schlägt mich irgendwann so zusammen das er dafür in den knast kommt.das tat mir weh...
ich versuch jetzt immer das möglichst positive an mir und meinem leben zu finden.bitte drückt mir die daumen das ich das hinbekomme

und an die die noch einen weiten weg vor sich haben:
GEBT EUREM LEBEN EINE CHANCE ES LOHNT SICH IMMER ZU WARTEN WAS MORGEN KOMMT!!!!

eure socke

Seit 2 Monaten habe ich meine Matura (Abitur) - und mit diesem Zeugnis geht ein ganzer Lebensabschnitt endlich zu Ende. Ein Lebensabschnitt in dem ich so vieles durchgemacht habe - diese schwierigen Zeiten aber mit der Unterstützung meiner Familie und meinen Freunden geschafft habe. Ich konnte lange Zeit diese Zeiten nicht richtig verarbeiten - immer wieder holten sie mich ein. Ich hatte auch nicht die Kraft mich von ihnen zu distanzieren - weil ich mir dachte, wenn ich sie verdränge holen sie mich irgendwann mal ein.

Mit der Matura kann jetzt aber ein neuer, viel besserer Lebensabschnitt beginnen. Und ich bin sehr gespannt, was mich da erwartet. Ich habe gelernt, dass es sich wirklich bezahlt macht Probleme durchzustehen - man gewinnt letztendlich an Stärke und Reife, wenn man sie einmal bewältigt hat. Schließlich prägen uns unsere Schwierigkeiten ... sie sind ein Teil von uns und wir müssen zu einem gewissen Anteil lernen mit ihnen zu leben. Aber es ist zu schaffen! Und das Leben ist nun mal das Kostbarste, das wir haben ... und wir sollten versuchen uns das jeden Tag bewusst zu machen. Ich kann das auch nicht immer - leide seit 3 Jahren an Depressionen - aber ich denke mir immer, dass ich nur einmal leben und dass ich das beste daraus machen muss.
Deswegen ... a new time has begun!
Liebe Grüße Euer
Sunshine

hey du.

ich ritze schon seit fast 6 jahren und dank therapie ist es schon viel besser geworden. auch meine depressionen sind glücklicherweise nicht mehr ganz so schlimm.
aber alleine hätte ich den schritt zu 'nem therapeuten wohl nie gemacht. ich hatte damals einer freundin alles erzählt, meine probleme, meine sorgen, meine gedanken - einfach alles. und die hat mich dann zu 'ner therapie überredet und 'nen termin organisiert und so. sie hat mich dann bei meinem ersten termin auch zur beratungsstelle und anschließend wieder nach hause begleitet. allein hätte ich das nie im leben geschafft!
hast du vielleicht auch einen freund/eine freundin, dem/der du dich anvertrauen kannst und der/die dir hilft, eine therapie anzufangen? oder einen lehrer (vertrauenslehrer, klassenlehrer - nur, wenn du noch zur schule gehst)?
auch wenn's schwer ist, fang eine therapie an, lass dir helfen!

take care,

hallo.

also ich leide seit einem jahr an svv.am dienstag vor 8 wochen hab ich mich das letze mal geschnitten,und da sich mein berg der probleme mal wieder häuft,denke ich das das nicht mehr lange so bleibt.oft hab ich verlangen danach mein blut zu sehen und mir schmerzen zuzufügen...ich hab angst das sich alles in mir staut,da ich das verlangen und die sucht unterdrücke.irgendwann muss das doch alles raus.und ich hab angst das ich mich dann wieder schneide und diesmal wieder stärker.dann ist die enttäuschung wieder da und ich bin noch tiefer.ich weiß nicht was ich machen soll oder wie ich das verarbeiten soll.ich hab mir auch schon überlegt zu einem arzt zu gehen wenn ich es iwder tue.dennoch fehlt mir der mut und die kraft dazu.ich weiß noch nichtmal an wen ich mich wenden kann...ich hab angst.....

socke

Hallo Socke!

Es tut mir so leid, dass es dir wieder schlechter geht und ich wünschte du könntest dem ganzen Dilemma ein Ende setzen. Ich denke aber trotzdem, dass du auf dem richtigen Weg bist. Einen Artzt aufzusuchen wäre wirklich sehr gut - denn er kann dir nicht nur was das physische ist helfen, sondern auch was das psychische betrifft - und wenn du dich nicht alleine hintraust (was ich nur zu gut verstehen kann), dann lass dich doch von einem guten Freund bzw. Freundin begleiten. Die leisten einem dann den nötigen Rückhalt bzw. stärken dich.

Oft frage ich mich, warum so viele Menschen, die Aggressionen die sie hegen, gegen sich selbst ausleben .... . Es tut mir deswegen so leid, weil sie nicht erkennen können wie wertvoll sie sind. Und um dies zu erkennen ... braucht man einfach Hilfe.

Liebe Grüße
Sunshine

hallo !

tja irgendwie schon komisch hier zu schreiben, denn eiegntlich hab ich mich immer für total normal und gut gehalten. . .
naja aber irgendwie hab ich manchmal den drang mich selbst zu verletzen mit einer scheer oder so kratzspuren an armen oder so, die dann so lange aufgepult werden bis es narben werden.
mein problem ist, dass auf den meisten seiten im net davon ausgegangen wird, dass man es ersten tut um sich vielleicht umzubringen oder so und dass man es an versteckten stellen macht. ich tue es glaub 9ich eher um aufmerksamkeit zu erregen. ich find es nett wenn alle fragen was hats du denn gemacht und du arme oder auch einfach nur der kleine tollpatsch ( wahrscheinlich weil ich sonst wirklich nie krank bin und bemitleidet werden ( kann eigentlich mag ich das auch wieder gar nicht *ach*)
jedenfalls finde ich es ja selbts langfsam blöd, hässlich und für die haut nicht gut, oder ? aber was soll ich denn machen? ich kann doch nicht zu meiner mutter gehen und sagen ich verletze mich mirt absicht, sie würde vor kummer ingehen oder sich denken sie hat versagt. aber bald glaubt mir doch niemand mehr irgendwelche unfallgeschichten- hilfe!
Anni
mich würd noch interessieren warum ihr euch verletzt, was ihr dagegen tut wenn überhaupt und was ihr anderen fragenden erzählt, bitte helft mir!!!!!!!!!

hallo du.
bin auch selbstverletzerin, schon seit etwa sechs jahren (hab also reichlich erfahrung *seufz*).
warum ich mich verletze? hmm, unterschiedlich. gibt mehrere gründe: selbsthass, druck, anspannung, schuldgefühle, dp/dr, ddnos, depressionen, angst.
ich gehöre auch nicht zu denen, die ihr verletzungen verstecken (außer vor meinen eltern. sie wissen es zwar, aber es tut ihnen weh die wunden zu sehen). wenn andere mich fragen, sage ich, dass ich mich eben selbstverletze. die leute, die mich kennen, wissen sowieso, dass ich schon zwei mal in 'ner psychiatrie war und bei fremden isses mir egal, was die über mich denken!
ich versuch übrigends gar nicht, von der selbstverletzung wegzukommen. denn so lange die probleme, die dahinter stehen, nicht gelöst sind, würde ich es sowieso nicht schaffen. weiß ich leider aus erfahrung.
ansonsten kann ich mich nur noch socke anschließen: versuch damit aufzuhören!! bitte versuch es. denn je länger du es machst, umso schwieriger wird es.

liebe grüße,
just an unimportant stupid girl

hallo !

bin 16 jahre, Ich habe mit ssv vor paar monate angefangen. Ich hab es noch nie kontroliert!ich dachte ich könnte es schafen damit aufzuhören.aber in gegenteil es wird schlimmer!ich werde wie suchtig danach.
es is komisch es hier zu schreiben. mein gott ich weiß dass jeder seine probleme hat. aber was soll ich tun, es erlöst mich mich zu ritzen.

Was soll ich jetzt tun?ich weiß nicht weiter. ich kann nicht mit jemand darüber sprechen!ja, ich stehe auch nicht dazu, vielleicht werde ich das mit der zeit lernen.
komm ich irgendwann daraus, wenn ich es keiner erzählen kann dass ich es tut????

Es is krankhaft das zu tun! ich kann es auch irgendwo nicht fassen dass ich es tu!immer wieder denk ich dass ich nächtest mal nicht der messer(oder wie auch immer) anfasse werd, aber die inneren schmerzen sind stärker. und es tut einfach gut, die schmerzen zu spüren!

Ich weiß, es is eine krankheit, was mache ich jetzt? einfach weiter, als wär's "normal", werd ich niemals die kraft haben, mich selbst daraus zu hollen? denn keiner merk's...noch nicht mal die ärtze! was is wenn ich nicht schaffe mich zu kontrollieren???

Hallo!!

Wenn du interessiert bist, kann ich dir noch einige SVV-Seiten nennen, wo du dich mit anderen Betroffenen austauschen kannst. Vielleicht kennst du die aber auch bereits...

Ich bin übrigens Mutter einer SVVlerin und muss dir sagen, dass ich persönlich auf jeden Fall lieber wissen möchte, wie es meiner Tochter geht, auch wenn die Gedanken an SVV nicht leicht zu ertragen sind, als mich der Illusion hinzugeben, alles sei OK. Aber das gilt sicherlich nicht für jeden.

liebe Grüße von Line

: hi anni

Mir gehts genauso wie Dir!
Bir mir fing das vor vielen Jahren an, als ich merkte das ich auch auf Frauen stehe.
Erst fing ich an mir meine Arme, Beine, Hände oder andere Stellen so lange auszukratzen bis richtig tiefe Wunden entstanden, die man heute stellenweise auch noch sieht.
Irgendwann fing ich dann an mich mich einem Messer oder einer Rasierklinge zu schneiden.
Vor einem Jahr dann war das auch nicht mehr genug.
Ich habe mir dann mit einem heißen Messer Wunden in die Haut gebrannt.
Danach habe ich mich versucht umzubringen.
Ich kam ins Krankenhaus, lag in der Psychatrie und als ich raus kam ging es mir besser.

Eine Weile ging alles gut.
Und jetzt bin ich wieder an einem Punkt wo es mir beschissen geht und ich mit der Ritzerei wieder angefangen habe.
Ich hab Angst das mir das auf Dauer wieder nicht mehr reicht.

Die Stellen an denen ich mich verletze sind offensichtlich.
Ich weiß nicht warum ich nicht mal versuche es an Stellen zu machen wo man es nicht sieht?
Ich weiß es einfach nicht.

Einerseits ist es mir unangenehm wenn jemand meine Narben sieht (werde auch ab und zu darauf angesprochen) aber andererseits ist es mir egal und ich will das man die Narben sieht.
Dann kümmern sich immer alle um einen und man steht im Miteelpunkt.
Sonst habe ich immer das Gefühl das keiner bemerkt das ich überhaupt existiere.

Meine Gründe für diese Selbstverstümmelungen sind eigentlich verschiedene.
Ich hasse mich, meinen Körper, ich fühl mich allein gelassen und ungeliebt, ich fühle mich als würde ich nicht existieren, as wäre ich wertlos und zu nix zu gebrauchen.
Der ganze Streß der immer wieder auftritt ist mir einfach zu viel, ich hasse mich für meine Selbstmordgedanken und dafür das ich auf Frauen stehe (auch wenn der Hass mittlerweile kleiner geworden ist).
Ich hasse einfach mein ganzes Leben!

Ich bin gerade an einem Punkt an dem ich mir wünsche tot zu sein, da mal wieder alles schief geht in meinem Leben!

Der einzigste Grund warum ich mir nicht nochmal versuche das Leben zu nehmen ist der, das ich es meiner Familie und meinen Freunden versprochen habe und ich hoffe das mich dieser Grund auch in Zukunft davor bewahrt.

Ich hoffe für Dich das Du es irgendwie schaffst von der Ritzerei wegzukommen und Du Dein Leben wieder genießen kannst!

Alles gute für Deine Zukunft wünscht CryingHeart

danke für deine antwort!!! ich bin froh, dass man hier übers net noch andere leute findet, mit denen man reden kann. ich habe deine anderen einträge zumindest die letzten gelesen.
ich glaube ich kann dich ziemlich gut verstehen, denn langsam weiß ich nicht mehr was ich anderen leuten sagen soll, wenn sie fragen, was ich gemacht habe. heute hat mich sogar mein bäcker gefragt ob mein fallschirm nicht aufgegangen ist - hahaha wie lustig !!!!! wie machst du denn das, ich meine was sagt man ? wenn so welche fragen kommen bin ich meist richtig sauer und kratzemich wieder. das kommt im moment ziemlich oft vor, weil im sommer ich meine da gibts ja kaum stellen, die man nicht sieht ( bei hotpants und top oder so)ich will ja auch aufhören, aber das klappt immer nur ein paar tage und dann mache ich es fats automatisch. . . besonders bei viel schulstress. ich würde gern mit wem darüber reden, meinen eltern z.b. aber ich habe angst, was soll ich denn sagen, ey mama die ganzen kratzer hab ich selbst gemacht, damit ihr euch um mich sorgt oder was?
therapie, als ob es einen arzt wirklich interessiert, was mit mir los ist! der will doch nur sein geld, oder?
aber auch du kannst doch auch nicht einfach so weiter machen. das hört sich ja ganz schlimm an ! wo ist dein lebensmut geblieben, das leben kann doch auch richtig schön sein, ich weiß das hört sich jetzt schlau an, obwohl ich es selbst nicht glaube, aber irgendwas müssen wir doch tun können?!
alles liebe
Anni

Hi Anni,

ich schneide mich auch etwa seit 9 Monaten...aus verschiedenen Gründen. Seit etwa 2 Monaten gehe ich in eine Therapie. ich glaube die Therapie hilft mir die Gründe zu erkennen und zu verstehen, doch aufgehört mir meine Hand aufzuritzen habe ich nicht. Meistens habe ich auch gar keine lust zu meiner Therapeutin zu gehen, aber danach fühle ich mich meist besser. Zu der Therapie bin ich gegangen, weil meine Mutter alles herausfand und mich von Arzt zu Arzt schleppte. Diese wollten mich eigentlich in die Psych einliefern...aber gott sei dank habn sie es nicht getan.
Meine Freunde wissn alle bescheid und versuchen mir auch zu helfen. Leute die meine Narben sehen und einfach ignorieren verstehe ich nicht, da ich wohl auch Aufmerksamkeit von anderen möchte.
Meine Mutter ist beruhigter nachdem ich jetzt Therapie gehe, doch sie weiß dass ich noch immer sehr viel saufe und von ein paar Drogengeschichtn auch.
Ich kann jedem nur zu einer Therapie raten, da die Therapeutin/Therapeut niemand etwas weiter erzählen können und man dort also wirklich alles erzählen kann. Mir tut es gut mich einmal pro Woche so richtig auszuquatschn.
Ich wünsche dir noch viel Glück und kann dir nur raten dich jemanden anzuvertrauen.

Klane